CSU hat aus Debakel offenbar nichts gelernt!
27. Januar 2012 von VEBWK | 3 Kommentare
Eine zutreffende Analyse eins CSU-Sympathisanten bezüglich der Auswirkungen des totalen Rauchverbotes auf das Landtagswahlergebnis 2008
Offenbar hat man vor der Wahl 2013 in der CSU nichts Wichtigeres zu tun als die verstaubte Akte Stoiber auszugraben. Anscheinend hat man immer noch nichts aus dem Debakel vor fünf Jahren gelernt. Auch wenn Stoiber anfangs viel für Bayern geleistet haben mag, so wenig war er am Ende seiner Amtszeit als Ministerpräsident noch tragbar.
Unvergessen sind sein Festhalten an einem Transrapid, den keiner wollte. Unvergessen auch der unwürdige Umgang mit einer Landrätin, die der CSU ein Spitzenergebnis in Fürth eingefahren hatte. Dann das Kasperltheater um den Wechsel nach Berlin. Auch in der CSU hatte Stoiber aufgrund seines radikalen Sparkurses längst alle Sympathien verspielt. Seehofer, Söder und Aigner sollten Huber, Beckstein und auch Alois Glück dankbar sein, dass diese noch rechtzeitig die Weichen neu stellten und die CSU nicht ein totales Waterloo erleben musste.
Verantwortlich für die größte CSU-Schlappe aller Zeiten waren übrigens nicht Beckstein und Huber, sondern ihr Fraktionsvorsitzender Georg Schmid genannt “Schüttel-Schorsch”. Dieser Mensch hatte damals die grandiose Idee der Rauche-Verteufelung, so entstanden Raucherclubs, und es bot sich das unwürdige Schauspiel frierender CSU-Wähler vor Gaststätten. Dazu noch der Schwindel, dass in Bierzelten (zum Beispiel auf dem Oktoberfest, wo sich Politiker so gern aufhalten) dann doch noch geraucht wurde. Dieser Mensch hat damals die CSU mindestens zehn Prozent Wählerpontenzial gekostet.
So langsam hatten sich die Wähler, die sich mit Grausen von der CSU abgewandt hatte, wieder an den Gedanken einer CSU-Regierung gewöhnt, da wärmen deren Politiker längst gegangene Zeiten wieder auf, statt sich um Zukunftsperspektiven zu kümmern.
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1. simmerl
Kommentar vom 29. Januar 2012 um 12:16
Der Erfinder des totalen Rauchverbotes in Bayern war der CSU-Fraktiosvorsitzende Georg Schmid und seine Parteifreunde haben ihm nicht gestoppt. Als die CSU in den Jahren 2008/2009 zurückruderte, war es bereits zu spät. Raucherhasser von SPD, Grünen und ÖDP leiteten ein Volksbegehren mit anschließenden Volksentscheid ein. Die CSU hielt still und verteidigte ihren Kompromiss nicht, so daß der Volksentscheid verloren ging.
Von mir als ehemaligen CSU-Wähler und aktiven Raucher wird die CSU bis an mein Lebensende keine Stimme jemals mehr erhalten. Mein Hass auf die CSU ist zwar nicht ganz so stark, wie auf die SPD, den Grünen und der ÖDP, aber er ist der Grund, daß für mich andere, wenn auch kleinere Parteien interessant geworden sind. Ich jedenfalls akzeptiere das derzeitige Nichtraucherschutzgesetz nicht, da es menschenverachtend und ungerecht ist und werde dagegen ankämpfen, so lange ich lebe.
2. Wilfried Oexler
Kommentar vom 30. Januar 2012 um 10:57
……deshalb niemals mehr CSU bei den Landtagswahlen, solange Georg Schmid vorne mit dabei ist und scheinheilig auf volksnah macht.
Wilfried Oexler
3. Mark8568
Kommentar vom 7. Februar 2012 um 13:11
Kämpfen? Was, wann, wie, wo ? Ich wäre dabei fals es ein sinnvoller Kampf ist! Wie soll er aussehen, der Kampf? Bitte nicht nur jammern, auch was auf die Beine Stellen!!! Was macht eigentlich unser Demo-Vaclaf, wie läuft seine Karriere bei der Bayern-Partei? bewegt er dort etwas? Gibts heuer wieder Demos gegen den Nichtraucherschutz?
Hoch die Fahnen…nicht nur rumheulen!