Einige Begriffe rund um die Wiesn sind geschützte Begriffe und dürfen nicht verwendet werden.

  • Wiesnbier:

Der Begriff Wiesnbier ist markenrechtlich geschützt und darf also nicht verwendet werden, es sei denn, man beantragt eine Lizenz.

  • Oktoberfest-Bier:

Der Begriff Oktoberfest-Bier ist markenrechtlich geschützt und darf also nicht verwendet werden, es sei denn, man beantragt eine Lizenz.

  • Wiesn-Hendl:

Der Begriff „Wiesn-Hendl“ ist dagegen nicht als Marke geschützt, man darf ein solches also anbieten und bewerben.

ABER: Die Stadt München hat eine bestimmte Rezeptur für das sog. „Wiesn-Hendl“ auf ihrer Webseite veröffentlicht, nämlich mit Petersilien-Füllung, Salz und Pfeffer.

TIPP: Wer „Wiesn-Hendl“ anbietet, sollte sich an diese Rezeptur halten. Alles andere könnte als Irreführung der Verbraucher gelten und abgemahnt werden.

  • Wiesn-Breze:

Auch die „Wiesn-Breze“ ist nicht geschützt.

ABER: Die „Bayerische Breze“ ist als sog. geographische Angabe registriert und muss bestimmte festgelegte Kriterien erfüllen. Es ist also darauf zu achten, dass die Wiesn Breze die Kriterien der Bayerischen Breze erfüllt. Ein Verstoß dagegen könnte als Irreführung betrachtet werden (rechtlich ist das aber nicht geklärt).

TIPP: Als „Wiesn-Breze“ nur Brezen verkaufen, die von einem „richtigen“ Bäcker (Bäcker-Handwerk) – nach entsprechender klassischer Rezeptur hergesellt worden sind. Außerdem hat die klassische „Wiesn-Breze“ üblicherweise eine bestimmte Übergröße.