Eine zutreffende Analyse eins CSU-Sympathisanten bezüglich der Auswirkungen des totalen Rauchverbotes auf das Landtagswahlergebnis 2008

Offenbar hat man vor der Wahl 2013 in der CSU nichts Wichtigeres zu tun als die verstaubte Akte Stoiber auszugraben. Anscheinend hat man immer noch nichts aus dem Debakel vor fünf Jahren gelernt. Auch wenn Stoiber anfangs viel für Bayern geleistet haben mag, so wenig war er am Ende seiner Amtszeit als Ministerpräsident noch tragbar.

Unvergessen sind sein Festhalten an einem Transrapid, den keiner wollte. Unvergessen auch der unwürdige Umgang mit einer Landrätin, die der CSU ein Spitzenergebnis in Fürth eingefahren hatte. Dann das Kasperltheater um den Wechsel nach Berlin. Auch in der CSU hatte Stoiber aufgrund seines radikalen Sparkurses längst alle Sympathien verspielt. Seehofer, Söder und Aigner sollten Huber, Beckstein und auch Alois Glück dankbar sein, dass diese noch rechtzeitig die Weichen neu stellten und die CSU nicht ein totales Waterloo erleben musste.

Verantwortlich für die größte CSU-Schlappe aller Zeiten waren übrigens nicht Beckstein und Huber, sondern ihr Fraktionsvorsitzender Georg Schmid genannt „Schüttel-Schorsch“. Dieser Mensch hatte damals die grandiose Idee der Rauche-Verteufelung, so entstanden Raucherclubs, und es bot sich das unwürdige Schauspiel frierender CSU-Wähler vor Gaststätten. Dazu noch der Schwindel, dass in Bierzelten (zum Beispiel auf dem Oktoberfest, wo sich Politiker so gern aufhalten) dann doch noch geraucht wurde. Dieser Mensch hat damals die CSU mindestens zehn Prozent Wählerpontenzial gekostet.

So langsam hatten sich die Wähler, die sich mit Grausen von der CSU abgewandt hatte, wieder an den Gedanken einer CSU-Regierung gewöhnt, da wärmen deren Politiker längst gegangene Zeiten wieder auf, statt sich um Zukunftsperspektiven zu kümmern.