Beachte: Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wird zum 02.02.2023 aufgehoben.
Das Bundesarbeitsministerium stellt allgemeine Empfehlungen zur Vermeidung von Atemwegsinfektionen wie Grippe, grippale Infekte und COVID-19 bei der Arbeit zur Verfügung.

Um die Beschäftigten in der Pandemie zu schützen, regelt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung besondere Schutzmaßnahmen.  

 

Mit Wirkung seit dem 01.10.2022 gilt die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Sie wird mit Ablauf des 07.04.2023 außer Kraft treten. Danach hat der Arbeitgeber auf der Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung in einem betrieblichen Hygienekonzept die erforderlichen Schutzmaßnahmen festzulegen. Diese Maßnahmen sind an die betrieblichen Anforderungen, besondere tätigkeitsspezifische Infektionsgefahren und das regionale Infektionsgeschehen anzupassen und müssen auch während der Pausenzeiten sowie in den Pausenbereichen umgesetzt werden. Bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung bzw. des Hygienekonzepts sind vor allem folgende Maßnahmen zu prüfen:

  • Umsetzung der Abstandsregel und des Lüftens am Arbeitsplatz (Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen zwei Personen)
  • Sicherstellung der Handhygiene
  • Einhaltung der Hust- und Niesetikette
  • Verminderung von betriebsbedingten Personenkontakten
  • Homeoffice-Angebot, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen
  • Angebot von kostenlosen Tests an alle Beschäftigten, die nicht ausschließlich von zu Hause aus arbeiten
  • Verpflichtung der Arbeitgeber Beiträge zur Erhöhung der Impfquote zu leisten (Impfung während der Arbeitszeit ermöglichen). Außerdem muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass die Beschäftigten im Rahmen einer arbeitsschutzrechtlichen Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an COVID-19 aufgeklärt und über die Möglichkeit einer Schutzimpfung informiert werden.
  • Maskenpflicht und Pflicht zur Bereitstellung der Masken überall dort, wo technische und organisatorische Maßnahmen zum Infektionsschutz allein nicht ausreichen

Den Beschäftigten ist das betriebliche Hygienekonzept in geeigneter Weise in der Arbeitsstätte zugänglich zu machen.

Die Neufassung der vom Bundeskabinett beschlossenen Corona-Arbeitsschutzverordnung kann hier auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingesehen werden.

Das Ministerium stellt auf ihrer Homepage auch FAQ zur Verfügung.

Weitere Informationen über Maßnahmen zum Schutz Ihrer Mitarbeiter finden Sie hier:

Zu Gesundheitsfragen können Sie sich über die Telefon-Hotline des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel­sicher­heit unter 09131 68085101 oder über folgende Seiten informieren: