Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat diese Woche einen neuen Entwurf der Verordnung zur Verlängerung der Bezugsdauer und des erleichterten Zugangs für das Kurzarbeitergeld vorgelegt.

Mit dieser Verordnung soll die maximal mögliche Kurzarbeitergeld-Bezugsdauer von 24 Monaten über den 31. Dezember 2021 hinaus bis zum 31. März 2022 verlängert werden. Ebenso sollen die erleichterten Zugangsregelungen bis zum 31. März 2022 greifen und nicht, wie bisher festgelegt, Ende dieses Jahres auslaufen. Auch Betriebe, die ab dem 1. Januar 2022 neu oder nach einer mindestens dreimonatigen Unterbrechung erneut Kurzarbeit anzeigen müssen, könnten dann bis zum 31. März 2022 die Zugangserleichterungen nutzen.

Aufpassen müssen nur Betriebe, die bis zum Ende des Jahres 2021 die Bezugsdauer von 24 Monaten bereits ausgeschöpft haben – beispielsweise, weil sie vor der Corona-Pandemie schon in saisonaler Kurzarbeit waren. Sie hätten dann die Möglichkeit nicht mehr, im neuen Jahr weiter von der Verlängerung der Bezugsdauer auf 24 Monate zu profitieren.