Die Haltungsform von Hühnern in Mobilställen auf der grünen Wiese steht für „Eier von glücklichen Hühnern“. Die Nachfrage nach diesen Eiern ist sehr gut.

Nach ca. 14 bis 16 Monaten nimmt die Legeleistung schrittweise aber ab. Die gesamten Tiere des Hühnermobils werden dann verladen und in eine Schlachterei transportiert und nach der Schlachtung industriell verwertet. Im Gegensatz zu Masthühnern haben Legehennen nur ein Gewicht von ca. 400 g.

Die industrielle Verwertung von Althennen ist wenig wertschätzend. Es bleibt die Frage, welchen Wert hat ein Huhn, das genug Eier gelegt hat?

Deshalb soll beim Verbraucher das Bewusstsein bzw. die Nachfrage für das „ganze Huhn“ als Lebensmittel geweckt werden.

Mobilstallhühnerhalter suchen nach Möglichkeiten das Fleisch von Althennen besser vermarkten zu können, abseits vom Klassiker Suppenhuhn.  

Das heißt, statt die Hühner der Industrie zu überlassen, sollen aus deren Fleisch hochwertige Produkte entstehen, welche die Ansprüche der modernen Küche erfüllen. Beispiele für hochwertige Endprodukte wären aufbereitete Hühnerbrustfilets bzw. Fleischpasteten/Geflügelwurst oder Currys mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Da sich die Investition in eigene Schlacht- und Verarbeitungsräume, besonders für einen kleineren Mobilstall-Betrieb nicht rechnet, wäre es besser in der näheren Region einen Betrieb mit behördlicher Schlachtung von Fremdtieren zu finden bzw. einen Gastronomiebetrieb, der entsprechende Produkte kreiert.

 

Bei Interesse an einer evtl. Kooperation und um nähere Informationen zu erhalten, können sie sich an Irmgard Thoma, Ansprechpartnerin für Direktvermarktung, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg-Schwandorf, Tel. 09433/8961408, wenden.