Die 3-G-Regel soll flächendeckend am Arbeitsplatz einführen. SPD, Grüne und FDP beschlossen am Dienstagmorgen, dies in ihrem neuen Entwurf für das Infektionsschutzgesetz zu verankern, so die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Sabine Dittmar.

Mit der 3-G-Regel darf künftig nur noch zur Arbeit gehen, wer geimpft oder genesen ist oder einen negativen Test vorlegt. Während Details noch offen sind, geht Dittmar davon aus, dass man jeden Tag einen negativen Test vorlegen müsse. Damit einher sollen Arbeitgeber für einen bestimmten Zeitraum das Recht erhalten, den Impfstatus ihrer Beschäftigten abzufragen. Unklar ist noch, wie die Tests finanziert werden sollen.

Zudem sollen die kostenlosen Schnelltests für jedermann, die sogenannten Bürgertests, wieder eingeführt werden.

Voraussichtlich soll es bereits in der kommenden Woche eine Bund-Länder-Konferenz zu den Corona-Maßnahmen geben.