Mehr und mehr Kneipen und Gasthäuser müssen ihre Türen schließen. Für immer. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ganz hart ist es jedoch für diejenigen Wirte, die eigentlich alles richtig machen und bei denen der Laden noch so richtig brummt, die aber trotzdem schließen müssen. So beispielsweise in der Fraunhofer Schoppenstube in München.

Das Inventar ist seit 1904 unverändert und die Wirtin Gerti Guhl steht seit 39 Jahren hinter dem Tresen. Ende des Jahres soll nun aber Schluss sein. Der Vermieter hat gekündigt. Dabei ist das Lokal im Münchner Glockenbachviertel bereits jetzt schon eine Legende. Hier ist es noch zu finden, das „Wohnzimmer des kleinen Mannes“. Nun sollen Büros in das Gebäude.

Man kann zwar ned a jedes Spui g`winna, aber gekämpft wird bis zum Schluss.

Auf Facebook hat sich eine Gruppe mit dem Namen „Rettet die Fraunhofer Schoppenstube“ gegründet. Nun hoffen die Stammgäste mit ihrer Wirtin, dass der öffentliche Druck das richten soll, was sonst unausweichlich ist. Die Schließung der Schoppenstube zu verhindern.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/aus-fuer-die-fraunhofer-schoppenstube-die-reissen-mir-mein-herz-heraus-1.1329150