Die Staatsregierung hat am 30. Dezember eine Änderung der Richtlinie für die Gewährung der Bayerischen Corona-Härtefallhilfe veröffentlicht, bei der es um die finanzielle Unterstützung in Form eines fiktiven Unternehmerlohns für die von der Absage von Weihnachtsmärkten stark betroffenen Beschicker von Weihnachtsmärkten geht.

Der VEBWK begrüßt diese Extra-Hilfe für Weihnachtsmarktbetreiber. Gleiches muss jedoch für Clubs und Diskotheken gelten, die seit rund 21 Monaten geschlossen sind.  Kurz vor Weihnachten hat sich der VEBWK deshalb in einem OFFENEN BRIEF an Ministerpäsident Söder, Wirtschaftsminister Aiwanger und Finanzminister Füracker gewendet. Der Wirtschaftsminister hat inzwischen mit einer entsprechenden Forderung an den Bund reagiert.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert von der Bundesregierung „schnellstmöglich eine Entscheidung, die von den Corona-Schliessungen besonders hart getroffene Nachtgastronomie besser zu unterstützen“. Aiwanger: „Der Bundeswirtschaftsminister muss dazu die Kriterien der Überbrückungshilfe vergleichbar mit den Schaustellern und Marktkaufleuten auch für die Nachtgastronomie so anpassen, dass sie bei einem Umsatzeinbruch von 50% im Dezember 2021 auch einen Eigenkapitalzuschuss von 50% statt 30% bekommen. Das wäre eine merkliche Verbesserung ihrer bedrohlichen Situation und könnte noch viele Existenzen retten.“

Sollte eine bundesweite Förderung nicht möglich sein,  muss diese Förderlücke schnellstmöglich auf Landesebene geschlossen werden. Der VEBWK wird sich weiterhin dafür stark machen.