Gestern hatten wir darüber berichtet, dass Schankwirtschaften und Diskotheken ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten dürften. So lautete zumindest ein Schreiben des Wirtschaftsministeriums an den Dehoga Bayern.

Ein Sprecher der Staatskanzlei erklärte am Freitagabend allerdings, dass dieses Schreiben gegenstandslos sei.

Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann führt dazu aus: „Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen – auch durch die Hintertüre gibt es keine Öffnung. Es wird da keine Tricksereien geben. Es hat sich nichts geändert: Wir bleiben bei Vorsicht und Umsicht.“

Für den VEBWK ist das Vorgehen der Staatskanzlei nicht nachvollziehbar. Denn ob nun in einer Gaststätte im Rahmen einer geschlossenen Gesellschaft gefeiert wird, oder aber in einer Kneipe, macht keinen Unterschied.

Ein klares Bekenntnis zur Kneipen, Bar- und Clubkultur in Bayern sieht anders aus!