Für Bars und Tanzlokale gibt es eine kleine Erleichterung der coronabedingten Schließungen:

Die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten, wie das Wirtschaftsministerium in München informiert. Das gilt auch für Livemusik und Konzerte. Allerdings liegt der Teufel im Detail: Nicht jede Form von Livemusik ist laut ministeriellem Schreiben eine kulturelle Veranstaltung. Reine „Musikbegleitung in der Gastronomie“ ist nicht erlaubt.

„Zu berücksichtigen sind hierbei insbesondere Zweck (besonderer Anlass), Organisationsgrad und Programm bzw. der geplante Ablauf, insbesondere auch, ob ein besonderer Eintritt verlangt wird und ob eine Bestuhlung vorhanden ist“, wird in dem Schreiben erläutert. „Jedenfalls reicht eine musikalische Untermalung eines Barbetriebs nicht aus.“

Der VEBWK begrüßt diese Lockerung, die aber nicht weit genug geht. Es ist nicht nachvollziehbar, warum Privatfeiern in Bars und Tanzlokalen möglich sind, aber die Kneipe ansonsten nicht öffnen darf. Im Falle der Privatfeier wie der normalen Kneipenöffnung ist eine Kontaktdatenerfassung und damit Durchbrechung der Infektionskette möglich.