…für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen.

Zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden, hat die Bundesregierung eine neue Überbrückungshilfe geschaffen. Diese Überbrückungshilfe kann für die Monate Juni bis August beantragt werden.

Das branchenübergreifende Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von Juni bis August 2020 gewährt kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten. Unternehmen sind antragsberechtigt, sofern sie im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 nachweisen können. Je nach Umsatzeinbruch werden zwischen 40 Prozent und 80 Prozent der Fixkosten erstattet.

Deutlich höhere Förderung im Vergleich zur Soforthilfe

Die Überbrückungshilfe ist ganz bewusst branchenoffen ausgestaltet und adressiert diejenigen Unternehmen, die nach wie vor unter Schließungen leiden oder wegen den Abstands- und Hygieneregeln ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können. Die Förderung des neuen Programms ist deutlich höher als bei der Soforthilfe

Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigten Buchprüfer notwendig

Bis zu 150.000 Euro an betrieblichen Fixkosten kleiner und mittelständischer Unternehmen können je nach Umsatzausfall von Juni bis August 2020 erstattet werden.

Anträge können nur über einen vom Anspruchsberechtigten hierzu beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer online über ein Portal der Verwaltung gestellt werden. Damit soll ein Missbrauch bei der Antragstellung verhindert werden.

Programmvolumen

Für das Programm stehen insgesamt 25 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Überbrückungshilfe ist in Form einer Billigkeitsleistung als freiwillige Zahlung vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Billigkeitsleistung besteht nicht.

! ACHTUNG !

Ist das Gesamtvolumen erschöpft, gibt es auch kein Geld mehr.

Daher raten wir Ihnen schnell zu sein. Bereiten Sie mit Hilfe Ihres Steuerberaters alles Nötige für die Antragstellung vor damit er für Sie SOFORT den Antrag stellen kann, wenn es los geht.

Ab wann können Anträge gestellt werden?

Vorbehaltlich der Zustimmung der Länder wird eine Beantragung über die Fördermittelportale ab dem 08.07.2020 möglich sein. Anträge können bis spätestens 31.08.2020 gestellt werden.

Die Richtlinien, Vollzugshinweise, Antragsformulare und FAQ etc. finden Sie in Kürze hier

Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir Sie darüber informieren.