Nachdem zunächst in Südost-Oberbayern ab 1.11. die Corona-Regeln verschärft wurden haben nun auch einig niederbayerischen Landkreisen und Kreisfreien Städten die Corona-Regeln verschärft. Darauf haben sich die Landräte und Oberbürgermeister auf Einladung von Regierungspräsident Rainer Haselbeck geeinigt.

Die Maßnahmen sind heute, am Dienstag, 2. November, durch entsprechende Allgemeinverfügungen in den Landkreisen und Kreisfreien Städten umgesetzt worden und gelten ab Mittwoch,
3. November 2021, 0.00 Uhr.

Betroffen sind die Landkreise Kelheim, Landshut, Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Deggendorf, Rottal-Inn, Passau, Freyung-Grafenau und Regen sowie die Städte Landshut, Straubing und Passau.

Im Einzelnen gelten dort nun folgende verschärfte Maßnahmen:

1. In allen Bereichen, wo bisher eine medizinische Maske Pflicht war, gilt künftig eine FFP2 Maskenpflicht.

2. Wo bisher 3Gplus gilt, ist künftig 2G vorgeschrieben. Der Zutritt in Clubs und Diskotheken ist somit nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.

3. Die Quarantänedauer für enge Kontaktpersonen wird auf zehn Tage verlängert. Eine vorherige Freitestung ist nicht möglich.

Gleichzeitig mit den neuen Maßnahmen kündigen die niederbayerischen Landräte und Oberbürgermeister verstärkte Kontrollen an.

Zugang zu Diskotheken, Clubs, Tanzveranstaltungen in der Gastronomie, Bordellbetriebe und vergleichbare Lokale ab Montag, 1. November anstelle der bisherigen 3G plus-Regel die 2G-Regel gilt. Das heißt: Der Besuch ist nur für Geimpfte und Genesene erlaubt. Das Personal ist von der Verschärfung ausgenommen. Ebenso ist dann eine OP-Maske nicht mehr ausreichend – FFP2-Masken müssen wieder getragen werden.

Die heute beschlossenen Maßnahmen könnten bald auch auf weitere Kreise ausgedehnt werden. Morgen findet eine Corona-Sondersitzung des Bayerischen Kabinett statt, in der konkrete Maßnahmen für die jeweiligen Stufen der Krankenhausampel beschlossen werden sollen.