Mitte Juni hatte Wirtschaftsminister Aiwanger angekündigt Bars und Kneipen Anfang Juli öffnen zu wollen. Ministerpräsident Söder gab sich damals schon zurückhaltender. Auch bei der letzten Ministerratssitzung wurde keine Öffnungsperspektive bekannt gegeben.

In Bayern gibt es laut Aiwanger 4.-5.000 Lokale mit reiner Schankkonzession.

Seit Mitte März haben diese Lokale geschlossen, wenn sie nicht über einen Freisitz verfügen (hier darf bewirtet werden). Hinzu kommt, dass sie auch von der befristeten Mehrwertsteuerreduzierung, die nur für Speisen gilt, im Falle einer Öffnung gar nicht profitieren. Es droht ein Kneipensterben nie da gewesenen Ausmaßes.

Während zu Beginn der Krise politische Entscheidungen stets an den RKI Wert gekoppelt wurden, wirft einem die Politik seit Wochen nur häppchenweise Brocken vor – teilweise in Folge gerichtlicher Entscheidungen. Das derzeitige Infektionsgeschehen rechtfertigt in keinster Weise mehr, dass die getränkegeprägte Gastronomie immer noch geschlossen ist. Und warum das Virus zwischen Getränken und Speisen unterscheiden soll? Das hat uns auch noch niemand erklären können.

Ein Regensburger Kneipier hat deshalb eine Online-Petition zur Öffnung der Getränkegastronomie gestartet.

HIER könnt ihr die Petition unterzeichnen.