Kanzlerin Angela Merkel hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen.

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass zu viele Folgeprobleme entstanden wären, hätte man den Gründonnerstag und Karsamstag zu Ruhetagen erklärt. Aufwand und Nutzen stünden in keinem guten Verhältnis, wurde Merkel zitiert.

Wer bezahlt die Mitarbeiter, wenn Gründonnerstag kurzfristig alles still stehen soll? Wie soll das logistisch laufen? Alle Einkäufe hätten sich auf den Ostersamstag konzentriert, wenn Donnerstag alles zu hat.

VEBWK Bewertung

Der VEBWK ist erleichtert über diese „Rolle rückwärts“. Die wenig durchdachten Maßnahmen haben zu großer Unruhe in der Bevölkerung geführt. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Bundeskanzlerin einen „Fehler“ eingestanden hat. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Politik die Menschen überfordert. Wer darf wann, wen, wie lange treffen? In welcher Region gilt welche Regel? Erst die Masken, dann die Corona-App über die kaum noch jemand spricht, der fehlende Impfstoff und nun das Chaos bei den Schnelltests. Anstatt die Menschen immer nur wegzusperren, sollte die Politik erst einmal ihre Hausaufgaben machen. Eingeständnisse sind der erste Weg zur Besserung!