Ab einem stabilen Inzidenzwert von unter 100 darf die Außengastronomie zwischen 5 und 22 Uhr wieder öffnen.Wann ist ein stabiler Inzidenzwert gegeben? Wenn der Sieben-Tages-Inzidenzwert in Städten/Landkreisen fünf Tage nacheinander unterhalb von 100 liegt. Öffnungszeitpunkt ist dann der übernächste Tag nach dieser Frist. Die 7-Tage-Inzidenz muss also insgesamt fünf Tage in Folge unter 100 liegen. Anschließend sind zwei Tage zur Umsetzung vorgesehen. In der Summe betrachten wir also den Zeitraum einer Woche. Ist dies der Fall, so hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde oder kreisfreie Stadt eine Allgemeinverfügung hinsichtlich der Öffnung zu erlassen, die im Vorfeld mit dem Gesundheitsministerium abzustimmen ist.

Übersicht zur Öffnung der Außengastronomie

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Voraussetzungen der Biergarten geöffnet und besucht werden darf.

Betriebliches Hygienekonzept

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass es nicht reicht, nur die Vorgaben aus dem Schutz- und Hygienekonzept zu erfüllen – Sie müssen ein individualisiertes Hygienekonzept erstellen, ausdrucken und unterschrieben zur Vorlage bereit halten.

Hier können Sie das Hygienekonzept Gastronomie herunterladen. Wichtige Fragen beantworten wir in unseren FAQ, die wir laufend erweitern und ergänzen.

Testkonzept als Zutrittsvoraussetzung für die Außengastronomie

Neu für einen Besuch der Außengastronomie ist das Erfordernis eines negativen Tests bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100. Dieses Erfordernis gilt jedoch auch nur dann, wenn an einem Tisch mehr als ein Hausstand sitzt. Keinen Testnachweis benötigen ein Haussstand und/oder vollständig Geimpfte oder Genesene. Bei einer Inzidenz zwischen 0 und 50 bedarf es eines Testnachweises generell nicht.

Zutrittsvoraussetzung ist ein negativer Test. Ausnahmen gibt es für vollständig Geimpfte und Genesene. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind vom Erfordernis eines Testnachweises ausgenommen.

Wie erfüllt man die Zutrittsvoraussetzungen, sofern ein Negativtest erforderlich ist?

  1. Der Gast erbringt einen Nachweis über eine vollständige Impfung
  2. Der Gast erbringt einen Nachweis  über das Vorliegen einer vorherigen Infektion (mittels PCR Test; ein Antikörpertest reicht nicht aus)
  3. Der Gastwirt testet den Gast selbst (nach vorheriger Schulung: dazu unten mehr)
  4. Der Gast testet sich selbst vor den Augen des Gastwirts (4-Augen-Prinzip).
  5. Der Gast erbringt ein Testzertifikat einer anerkannten Teststelle. (max. 48 Std. alter PCR Test, max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest)

Wie oben bereits hingewiesen, besteht die Möglichkeit, dass Sie sich als Gastwirt oder einen ihrer Mitarbeiter schulen lassen, so dass sie professionelle Schnelltests selbst durchführen dürfen. Informationen hierzu finden  Sie auf der Internetseite der IHK

Die Kosten für die Schnelltests können vom Gastwirt im Rahmen der Überbrückungshilfe III als Hygienemaßnahmen geltend gemacht werden.

Generelles zu den Tests

PCR-Tests können z. B. in lokalen Testzentren und bei niedergelassenen Ärzten erfolgen. Über das Ergebnis wird eine Bescheinigung erstellt, die vor Besuch des Betriebes Ihnen vorzulegen ist; der PCR-Test darf höchstens 48 Stunden vor dem Besuch vorgenommen worden sein.

Antigen-Schnelltests zur professionellen Anwendung („Schnelltests“) müssen von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen werden. Dies ist grundsätzlich bei lokalen Testzentren, niedergelassenen Ärzten, Apotheken und den vom öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragten Teststellen möglich. Über das Ergebnis wird eine Bescheinigung erstellt, die vor Besuch des Betriebes Ihnen vorzulegen ist. Der Schnelltest muss höchstens 24 Stunden vor dem Besuch des Betriebes vorgenommenen worden sein. Selbstverständlich dürfen Sie nur negativ getestete Personen einlassen.
 
Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung („Selbsttests“) müssen vor Ort unter Aufsicht des Betreibers oder einer vom Betreiber beauftragten Person durchgeführt werden. Im Schutz- und Hygienekonzept des Betreibers sind Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenansammlungen und zur Umsetzung der allgemeinen Hygieneregeln vorzusehen. Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern. Die betroffene Person sollte sich sofort absondern, alle Kontakte so weit wie möglich vermeiden und über den Hausarzt, das Gesundheitsamt oder die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin zur PCR-Testung vereinbaren.

Gästeregistrierung

1. Zu dokumentieren sind jeweils Namen und Vornamen, Anschrift und eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes;

2. Werden gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten Kontaktdaten angegeben, müssen sie wahrheitsgemäß sein.

Papierform
  • entweder der Gast trägt seine Daten selbst ein (dann nur Verwendung eines Einzelformulars zulässig)
  • die Gäste werden vom Gastwirt oder seinen Mitarbeitern eingetragen (dann auch Sammelliste zulässig, die nicht für Dritte einsehbar sein darf)

Elektronische Form

Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen, soweit dabei eine hinreichend präzise Dokumentation der Daten sichergestellt wird.

FFP2 Maskenpflicht

Von Gästen ist sowohl im Innen-wie im Außenbereich eine FFP2 Maske zu tragen. Dies gilt NICHT für das Personal. Hier genügen auch medizinische oder OP-Masken.

Terminvereinbarung

Die Terminvereinbarung kann auch spontan vor Ort erfolgen, sofern ausreichend Platz zur Verfügung ist.

Musik und Tanz

Musikbeschallung und -begleitung ist nur als Hintergrundmusik zulässig, sofern es sich nicht um eine im Einzelfall zulässige Veranstaltung handelt. Tanzen ist nicht zulässig, soweit es ich nicht um eine zulässige Veranstaltung handelt.

 

Unterstütztende Dokumente

Hygienekonzept Gastronomie

Hier können Sie das Hygienekonzept Gastronomie herunterladen.

FAQ

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Öffnung der Außengastronomie. Wie werden diese ständig erweitern.

Pandemieplan

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sieht vor, dass der Arbeitgeber Maßnahmen festlegt, um Verdachtsfälle abzuklären und um bei bestätigten Infektionen Kontaktpersonen ermitteln und informieren zu können. Den dabei unterstützenden Pandemieplan können Sie hier herunterladen

Mitarbeiterunterweisung

Laut dem Hygienekonzept sind Sie verpflichtet, Ihre Mitarbeiter hinsichtlich der Corona-Verhaltensregeln zu schulen. Sie finden HIER eine entsprechende Vorlage, die Sie für jeden Mitarbeiter ausfüllen und unterschreiben lassen müssen.

Muster, Aushänge