Wissenschaftler des Frauenhofer-Instituts haben die Wirksamkeit von Luftreinigern im Kampf gegen Corona getestet.

FORSCHUNGSERGEBNISSE

  • Luftreinigungstechnologien (z.B. Filter, UVC-Bestrahlung, Ionisation/Plasma oder Ozon-Zugabe) können Corona-Viren entfernen oder inaktivieren, auch ohne unerwünschte schädliche Beiprodukte.
  • Dafür müssen bestimmte Qualitätskriterien erfüllt sein, welche die wissenschaftliche Untersuchung des Fraunhofer IBP herausarbeitet.
  • Das Ansteckungsrisiko wird durch die Reduktion der Virenlast merklich verringert: Je nach Technologie bei zweistündigem Betrieb bis zu 99 Prozent geringere
  • Es werden Anforderungen an Raumluftreiniger (Luftstrom, Reinigungseffizienz, Geräuschemission, Produktsicherheit, Betrieb und Wartung) und an den Aufstellort zur Reduktion des Infektionsrisikos dargestellt.
  • Darüber hinaus bestätigen die Expert*innen, dass die konsequente Lüftung von Innenräumen ein wichtiger Baustein ist, um die Ansteckungs-wahrscheinlichkeit zu reduzieren.

Laut Gunnar Grün, dem Studienleiter, „wäre an vielen Stellen der Einsatz von Masken unnötig oder es könnten Masken anderer Qualität genutzt werden“, so die Nürnberger Nachrichten am 13.3.2021. „Solange die Geräte keine Nebenprodukte wie Ozon abgeben, sind sie wirksam“.

Ein webbasierter »Raumlufthygiene-Konfigurator« soll den Betrieben zukünftig helfen, die passende Luftreinigungstechnologie für die jeweilige Raumsituation (Nutzungsart, etc.) zu finden. Der Simulator soll noch in dieser Woche online gehen.

Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger hat deshalb zu Recht gefordert, dass am 22.3. die Innen-, wie Außengastronomie geöffnet werden müssen, wenn die Gäste zusätzlich getestet werden.

FÖRDERUNG

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III werden weitere förderfähige Kostenpositionen wie die Umbaukosten für Hygienemaßnahmen anerkannt. Dazu zählen auch die Kosten für Luftreiniger, die ab dem 01. September 2020 angeschafft wurden.