Laut einem Bericht der Rheinischen Post will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil jetzt doch eine Aufstockung des bis Ende März verlängerten Kurzarbeitergeldes in der Corona-Pandemie ermöglichen.

Der Bund hatte Ende November den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld für die Unternehmen zwar bis Ende März 2022 verlängert, doch das bilt bisher nur für den Standard-Satz in Höhe von 60 Prozent des letzten Netto-Entgeltes. Aktuell werden die Beträge jedoch nach vier und sieben Monaten auf 70 Prozent und dann auf 80 Prozent angehoben. Nun soll es wohl doch zu einer Aufstockung kommen.

Die Anhebung des Kurzarbeitergeldes soll stufenweise auf bis zu 87 Prozent der Nettoentgeltdifferenz erfolgen. Demnach sollen ab dem vierten Bezugsmonat 70 Prozent der Nettoentgeltdifferenz gezahlt werden. Wenn ein Kind im Haushalt lebt, soll der Satz 77 Prozent betragen. Ab dem siebten Bezugsmonat sind 80 Prozent und mit Kind 87 Prozent geplant.

Einen entsprechenden Änderungsantrag wollen die Ampel-Koalitionsfraktionen von SPD, Grünen und FDP mit dem Gesetz zur Corona-Impfprävention auf den Weg bringen, wie es am Dienstag aus dem Arbeitsministerium hieß.