Seitdem der Fall Hoeneß durch die Schlagzeilen geistert, ist das Thema Selbstanzeige in Zusammenhang mit Konten und Depots in der Schweiz und anderen „Steueroasen“ in aller Munde. Die Steuerberater und Finanzämter erfahren gegenwärtig einen regelrechten „Hype“ von Steuerpflichtigen, die ihre Steuersünden aus der Vergangenheit offenlegen wollen – mit dem Ziel, dadurch Straffreiheit zu erreichen.

Dafür gibt es auch gute Argumente. Nicht nur tauchen immer mehr CDs von illoyalen Bank-mitarbeitern aus dem Ausland beim deutschen Fiskus auf. Auch, was die internationale Zu-sammenarbeit zwischen den Behörden einzelner Länder betrifft, wird das Netz für Steuerhin-terzieher immer engmaschiger. Vor nicht allzu langer Zeit haben die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz eine geänderte Amtshilfepraxis (Auskunftsansprüche) be-schlossen. Die Schweiz hatte ihre ursprüngliche harte Haltung aufgegeben und ist gegen-über den Vorstellungen des deutschen Finanzministeriums weitgehend „eingeknickt“. Im Februar dieses Jahres ist in der Schweiz ferner das Steueramtshilfegesetz (StAhiG) in Kraft getreten

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