Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 17.10.2020 berichtet, sollen die in einigen Städten und Gemeinden verbotenen Heizpilze für die Gastronomie in der Coronakrise vom Bund gefördert werden. Wie der Mittelstandsbeauftragte der Regierung, Thomas Bareiß, dem „Handelsblatt“ sagte, sei eine funktionierende Außengastronomie auch in den Herbst- und Wintermonaten ein Teil der Lösung. Der Bund wolle Heizpilze nicht nur ermöglichen, sondern in den laufenden Überbrückungshilfen die Anschaffung sogar finanziell unterstützen. Damit solle der stark gebeutelten Gastronomie geholfen werden.

Selbst die Grünen plädierten für eine Aussetzung des Heizpilz-Verbots. Er sei kein Freund von Heizpilzen, so Grünen-Wirtschaftspolitiker Dieter Janecek, aber in Pandemiezeiten solle man nicht päpstlicher sein als der Papst.

Die bis zum Jahresende laufenden Überbrückungshilfen für Unternehmen sollen nach den jüngsten Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden. Aus dem Ministerium hieß es dazu am Samstag, Außengastronomie in den Wintermonaten könne eine Möglichkeit sein, den Betrieb trotz steigender Infektionszahlen aufrechtzuerhalten. „Deshalb fördern wir mit der Überbrückungshilfe II künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche. Damit kann die Anschaffung von Außenzelten, Wärmestrahlern, etc. künftig bezuschusst werden.“, so das Handelsblatt.

Der VEBWK begrüßt diese Initiative. Heizpilze sind eine pragmatische Lösung in der kalten Jahreszeit. Die finanzielle Förderung ist eine Unterstützung der von der Corona-Krise mit am meisten betroffenen Branche.