Die im Nachgang zur Kabinettssitzung vom vergangenen Dienstag veröffentlichte Änderung der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung liegt nun vor.

Die geänderte bayerische Verordnung wird zunächst bis zum 23. Februar verlängert. Die Hotspot-Regelung, nach der bei Sieben-Tage-Inzidenzen über 1000eigentlich schärfere Regeln gelten müssten, bleibt
ausgesetzt.

Neben dem längst fälligen Wegfall der cornabedingten Sperrzeit gibt es mit der seit heute geltenden Änderungsverordnung auch Kapazitätserhöhungen bei privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten. Künftig sind 50 % der Raumkapazität möglich ohne eine Beschränkung der Personenzahl. Für private Zusammenkünfte und Veranstaltungen in privaten Räumlichkeiten gelten dagegen weiterhin die allgemeinen Kontaktbeschränkungen.

Hier finden Sie:

Diese Verordnung tritt heute in Kraft.

Darauf basierend finden Sie hier unsere aktualisierten Hinweisblätter:

Unsere FAQ, haben wir ebenfalls an die aktuelle Rechtslage angepasst.

Formal soll der Landtag in der Plenarsitzung am 15.Februar das weitere Bestehen einer epidemischen Lage feststellen, damit Maßnahmen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz weiter angewendet werden können.

Über Bars, Clubs und Diskotheken oder etwa Volksfeste hat die Ministerrunde nicht gesprochen. Sie seien zwar „Gegenstand der Überlegungen bei einer weiteren Lageentwicklung”, wie das Florian Herrmann ausdrückt.
Vorerst bleiben sie außen vor. Und damit weiter dicht.