Wie die Bayerische Staatszeitung aktuell berichtet muss ein Großteil der bayerischen Firmen Beträge zurückzahlen.  Grund sei, dass viele Firmen eine Kostenerstattung angesetzt hätten, die nicht förderfähig und manche Firmen auch gar nicht antragsberechtigt waren.

Mit der konkreten Prüfung werden nach dem Jahreswechsel begonne. Laut IHK Geschäftsführer Kammerer könnten sich diese im Einzelfall bis zu zwei Jahre hinziehen. Empfänger der verschiedenen Überbrückungshilfen könnten ihre Schlussrechnung bis zum 30. Juni 2022 zur Überprüfung einreichen, Begünstigte der Neustarthilfe allerdings nur bis zum 31.12.2021.

Laut Bayerischer Staatszeitung plädiert der IHK Hauptgeschäftsführer Kammerer für ein Auslaufen der Corona-Hilfen zum Jahresende unter der Voraussetzung, dass es keine neuen Lockdowns gebe. Außerdem bemängelte er, dass das Förderverfahren insgesamt zu komplex gewesen sei und die sich ständig ändernden Regularien die Arbeit zusätzlich erschwert hätten. „Das Antragsverfahren war unglaublich bürokratisch“, so Kammerer. Nötig sei zudem eine stabile IT“.