Das Statistische Bundesamt bestätigt einen rückläufigen Trend alkoholbedingter Unfallzahlen.

Nach einer Pressemeldung des Deutschen Brauerbundes hat sich deren Anteil an allen Unfällen seit 1995 halbiert und beträgt nur noch 1,6 %. Alkoholunfälle mit Personenschaden als Unfallursache liegen an siebter Stelle weit hinter unangepasster Geschwindigkeit und Fehlern beim Abbiegen.

Umso unverständlicher ist es, wenn nach wie vor von vielen Seiten ein absolutes Alkoholverbot am Steuer gefordert wird. 0,5 Promille wie sie in den meisten EU Ländern und auch bei uns in Deutschland als Höchstgrenze festgelegt wurden sind völlig ausreichend. Ein vollständiges Alkoholverbot für Fahranfänger und Berufskraftfahrer hat seine Berechtigung. Jemanden allerdings als fahruntüchtig zu bezeichnen, nur weil er sich eine Halbe Bier oder einen Schoppen Wein zum Essen geleistet hat geht zu weit. Nicht jeder verfügt über einen Chauffeur oder hat das Glück mit einer besseren Hälfte verheiratet zu sein, die den Alkohol grundsätzlich verabscheut.

Will man nicht vollends Totengräber der bayerischen Gemütlichkeit spielen, dann ist ein absolutes Alkoholverbot am Steuer abzulehnen. Statt dessen müssen erfolgreiche Präventionsprogramme wie die Kampagne „DON´T DRINK AND DRIVE“ (DDAD) weitergeführt und intensiviert werden.

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