Betriebshinhaber, die im Zuge der Corona-Pandemie Ihre Betriebe schließen mussten, können laut einem aktuellen BGH Urteil in bestimmten Fällen Geld aus ihrer Betriebsschließungsversicherung erhalten. Abhängig ist dies allerdings von den vereinbarten Vertagsbedingungen.

Wenn in der Versicherung die versicherten Krankheiten nicht abschließend aufgezählt sind, sondern auf die Liste im Infektionsschutzgesetz verwiesen wird, kann den Betroffenen Geld zustehen. Ins Gesetz war Covid-19 am 23.5.2020 als neue Erkrankung aufgenommen worden.

Ab diesem Zeitpunkt können daher Ansprüche bestehen.

In den meisten Fällen, sind die Versicherungsbedingungen jedoch anders formuliert, so dass dann Ansprüche aus der Versicherung ausgeschlossen sind.

BGH Pressemitteilung zur Betriebsschließungsversicherung