Laut aktuellen Informationen des HANDELSBLATT, könnte es März werden, bis Einzelhändler und andere vom Lockdown direkt oder indirekt betroffene Firmen die erweiterte Überbrückungshilfe III erhalten können.

Grund dafür seien offenbar Verzögerungen bei der Programmierung der notwendigen Softwarelösung.

Weiter berichtet das Blatt: „Im Wirtschaftsausschuss des Bundestags sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), sie gehe von einer Auszahlung der „Überbrückungshilfe III“ im März aus. Sollte es noch im Februar klappen, wäre sie froh, zitieren Teilnehmer die Abgeordnete.“

Für den VEBWK ist das eine Farce:
Noch sind nicht einmal Novemberhilfen, die erstmals am 25.11.2020 beantragt werden konnten, geflossen. Mittlerweile hat zwar ein Großteil der Antragsteller Abschlagszahlungen erhalten, der Beginn der regulären Auszahlungen wird erst im Januar beginnen. Die Dezemberhilfe kann noch gar nicht beantragt werden. Vor Anfang Januar ist auch hier nicht mit Abschlagszahlungen zu rechnen. Grund für diese verspätete Auszahlungen: Die Software muss erst programmiert werden. Und erst wenn das erledigt ist, will man sich an die Programmierung der Software für die Überbrückungshilfe III machen.

Wichtig ist, dringend schnelle Hilfe! Allein mit den Abschlagszahlungen der November- und Dezemberhilfe werden sich viele nicht über Wasser halten können. Es ist schön, wenn der Bundesfinanzminister großzügige und umfassende Hilfen für den neuerlichen Lockdown vollmundig ankündigt. Geliefert werden muss aber JETZT. Im März ist es zu spät für viele Betriebe.