Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen sollen Perspektiven für die unter der Coronapandemie leidenden Kulturlandschaft geschaffen werden. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Ländern darauf verständigt, Veranstalter mit zwei Modulen mehr Planungssicherheit im kulturellen Milieu zu bieten: Wirtschaftlichkeitshilfen werden bis zum 31.12.2022 verlängert und Freiwillige Absagen werden im Rahmen der Ausfallabsicherung einen Monat länger anerkannt.

Unabhängig von der geltenden Regulierungslage werden freiwillige Absagen privater Veranstalter als „pandemiebedingt“ für den Zeitraum vom 18.11.2021 bis 31.3.2022. anerkannt.

Die Wirtschaftlichkeitshilfe gewährt bei Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden einen Zuschuss auf die Einnahmen aus Ticketverkäufen. So soll die Finanzierungslücke geschlossen werden, die aufgrund des Infektionsschutzgesetzes und damit verbundenen sinkenden Besucherzahlen verursacht wird. Auch freiwillige Hygienekonzept-Beschränkungen privater Veranstalter haben Anspruch auf die Förderungsmaßnahmen.

Im Falle von Corona-bedingten Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen soll die Ausfallabsicherung der Sonderfonds zukünftig 90 Prozent der Ausfallkosten übernehmen. Dies gilt für Kulturveranstaltungen aller Größen und so kann auch Konzerten und Festivals mit über 2.000 Besucher Planungssicherheit geboten werden. Die Umsetzung der beiden Hilfsangebote der Sonderfonds soll durch die Länder erfolgen, deren jeweiligen Kulturbehörden für die Prüfung und Bewilligung der Anträge verantwortlich sein sollen.

Informationen zum Sonderfonds finden Sie HIER