Wie Ministerpräsident Söder heute bekann gab, sollen bei der morgigen Kabinettsitzung Corona-Lockerungen für Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen sowie Kultur und Sport beschlossen werden.

1. Sperrstunde in der Gastronomie soll aufgehoben werden

Die 2-G Regel (Zutritt nur für geimpfte und genesene soll dagegen bleiben). Der VEBWK lehnt die Beibehaltung der 2G Regel dagegen ab und fordert eine Rückkehr zu 3G.

2. Mehr Zuschauer bei Sport- und Kulturveranstaltungen

Die Auslastung bei kulturellen Veranstaltungen soll von 50 auf 75 Prozent erhöht werden.  Bei Großveranstaltungen sollen statt bislang 25 Prozent nun 50 Prozent erlaubt werden – maximal aber 15.000 Zuschauer (bisher: 10.000). Auch Stehplätze sollen wieder genehmigt werden.

3. 3G bei körpernahen Dienstleistungen

Zu körpernahen Dienstleistungen – wie zum Beispiel zum Friseur oder Fußpflege – sollen neben Geimpften und Genesenen auch negativ Getestete wieder gehen dürfen.

4. Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Söder kündigte heute außerdem an, dass Bayern die einrichtungsbezogene Impfpflicht im Gesundheitssektor, die ab 15.3. gelten soll, vorerst aussetzen wird, um einer Verschlechterung der Pflegesituation entgegenzusteuern.

 

Diese Lockerung sollen am morgigen Dienstag vom bayerischen Kabinett beschlossen werden, ab wann sie gelten werden, ist noch offen. Die aktuelle Corona-Verordnung des Freistaats gilt noch bis einschließlich Mittwoch.
Der VEBWK begrüßt die angekündigten Lockerungen, weist aber darauf hin, dass nun auch baldmöglichst Kneipen und Bars sowie die noch anderen geschlossenen Gastronomiebereiche wieder öffnen dürfen. Die finanzielle Situation ist für sehr viele Betriebe mehr als eng. Warum im Kulturbereich weiterhin an 2G plus festgehalten wird, ist für uns unverständlich, noch dazu unter Aufrechterhaltung der Maskenpflicht. Die Erhöhung der Kapazitätsgrenzen ist allenfalls ein erster Schritt in die richtige Richtung. Für private Veranstaltungsunternehmen geht es ums nackte Überleben.