Umsätze von mehr als 25 Prozent werden auf die Umsatzerstattung angerechnet (damit es keine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes gibt).

Beispiel:

Bei einem Hotel, das weiterhin für dienstliche Übernachtungen geöffnet ist und das im Vergleich zum November 2019 noch 40 % Umsatz erzielt, wird die Förderquote auf 60 % gesenkt.

(Ansonsten käme es zu einer Überförderung, wenn das Hotel neben den 40 % Umsatz auch noch 75 % Entschädigung bekäme, also insgesamt 115 %.)

Für Restaurants wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. Damit werden Außerhausverkaufsumsätze mit reduziertem Mehrwertsteuersatz herausgerechnet.

Beispiel:

Für die 75 % Erstattung werden nur die erzielten IM-HAUS-UMSÄTZE herangezogen, die dem alten Mehrwertsteuersatz von 19 % unterlagen. Das heißt, die Außerverkaufsumsätze fallen aus der Bemessungsgrundlage.

Das bedeutet z. b. für eine Pizzeria, die im November 2019 60 % ihres Umsatzes mit Außerhausumsätzen gemacht hat, dass sie nur 75 % von den 40 % Im-Haus-Umsätzen erhält.

Im Gegenzug werden die Außerhausverkaufsumsätze während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen.

Außerhausumsätze, die im November 2020 erzielt werden, werden auf die 75 % Erstattung nicht angerechnet.