Am 11. April 2011 fand die vorläufig letzte Demonstration für Freiheit und Selbstbestimmung und für die Einführung von Raucherclubs in München statt.

Der Veranstalter Vaclav Cerveny und seine Frau Silke kündigten im Rahmen dieser Demonstration an, dass die Einleitung eines Volksbegehrens für die Zulassung von Raucherclubs geplant sei. Hierzu wurde der Entwurf eines Gesetzestextes verteilt, auf dessen Rückseite sich eine Unterschriftenliste befindet.

Der VEBWK, der nicht Veranstalter dieser Demonstrationen war, hat diese Demonstrationen sehr begrüßt, was auch durch Teilnahme einzelner VEBWK Vorstandsmitglieder unterstrichen wurde. Im Internet und Facebook kursieren jetzt jedoch Aufforderungen sich u.a. beim VEBWK zu melden, wenn man sich aktiv am Sammeln von Unterschriften beteiligen möchte.

Klarstellung:

1. Dieser Entwurf eines Antrags auf Zulassung eines Volksbegehrens ist ein reiner Entwurf. Darauf gesammelte Unterschriften zählen nicht, da der Entwurf nicht alle erforderlichen formelle Erfordernisse enthält (u.a. Benennung weiterer Stellvertreter). Das heißt es kann noch gar nicht mit dem Sammeln von Unterschriften begonnen werden.

2. Initiator dieses angekündigten neuen Volksbegehrens ist allein Vaclav Cerveny.

3. Der VEBWK unterstützt zum jetzigen Zeitpunkt kein neues Volksbegehren und vertreibt keine Unterschriftenlisten.

Nach Ablauf des ersten Jahres „Totales Rauchverbot aufgrund des Volksentscheides“ wird der VEBWK genau dessen Auswirkungen analysieren und mit der Politik dann über die Vollzugsproblematik des Gesundheitsschutzgesetzes sprechen. Neben den bisherigen Maßnahmen gegen das totale Rauchverbot (Weiterbetreibung der Gerichtsprozesse) und für den Erhalt von Wirtshäuser, Cafes, Diskotheken und Festzeltbetriebe als Kommunikationszentren, werden wir alle geeigneten Optionen eruieren, um die Bevormundung durch das totale Rauchverbot und damit dem Kneipentod entgegenzuwirken.