Der Gemeinsame Bundesausschuss hat seine zeitlich befristete Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. März 2022 verlängert.

Ziel ist es, die Arztpraxen auch im Hinblick auf die Erkältungs- und Grippesaison zu entlasten und direkte Arzt-Patienten-Kontakte so gering wie möglich zu halten, um das Infektionsrisiko zu senken und die Gesundheitsversorgung für alle aufrechtzuerhalten.

Personen, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können somit weiterhin telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Der Arzt muss sich dabei persönlich vom gesundheitlichen Zustand des Kranken durch eingehende telefonische Befragung überzeugen und prüfen, ob gegebenenfalls doch eine körperliche Untersuchung notwendig ist. Es bleibt auch die Möglichkeit, die Krankschreibung um weitere sieben Kalendertage einmalig im Wege der telefonischen Anamnese zu verlängern.