Trotz der noch anhaltenden Corona-Pandemie hat die GEMA angekündigt, ihre Preise künftig um 2,5 Prozent zu erhöhen. Ursprünglich standen sogar noch höhere Forderungen im Raum.

Alle wesentlichen Tarife (z.B. für Einzelveranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik, Musikwiedergaben mittels Tonträger oder Radio in Gaststätten, Handelsbetrieben, Fitnessstudios und Spielhallen, Musikwiedergaben in Fernsehsendungen, Weitersendung auf Hotelzimmer/Hotelsendetarif, Veranstaltungen im Freien, Stadtfeste etc.) erhöhen sich ab dem 1.1.2022 um 2,5 %.

Von der linearen Erhöhung um 2,5 % für Clubs, Discotheken und Nachtbetriebe wird abgesehen, da sie aufgrund der Schließungsanordnungen besonders betroffen sind.  Hiervon profitieren Nutzer der Tarife M-CD II 2, U-T und WR-N mit Tonträgermusik bzw. mit Livemusik. 

Trotzdem kommen dennoch u.a. auf die Nachtgastronomiebetriebe Tariferhöhungen zu, da in 2022 die letzte Stufe der mehrjährigen Einführungsphase für Musikwiedergaben in Musikkneipen, Clubs, Discotheken, Stripteaselokalen etc. greift. Aber auch die Tarife für Einzelveranstaltungen mit Eintritt (Tarife U-V, M-V für Livemusik oder Tonträgermusik) erhöhen sich aufgrund vereinbarter, auf mehrere Jahre verteilter Anpassungen.

Als Verbandsmitglieder erhalten Sie kostenfrei das von der Bundesvereinigung der Musikveranstalter herausgegebene und hier verlinkte  „GEMA-Handbuch 2022“ mit allen maßgeblichen GEMA-Tarifen sowie mit wichtigen Anwendungshinweisen zu einzelnen Tarifen.