Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

In den vergangenen Tagen wurden nun trotzdem GEMA-Vergütungen von laufenden Lizenzverträgen für die Aprilfälligkeit 2020 oder Einzelrechnungen bei der Bank automatisch eingezogen. Das hängt laut einem Schreiben der GEMA damit zusammen, dass dieser Buchungsautomatismus bereits Anfang März nach Versand der Fälligkeit angestoßen worden ist.

Davon betroffen waren leider auch Lizenznehmer, deren Verträge nach Ankündigung der GEMA für die Zeit der behördlichen Anordnungen ruhen.

Die GEMA hat angekündigt, dies im Nachgang mit den behördlichen Schließungen zu korrigieren. Sie müssen also nichts weiteres veranlassen.

Die GEMA wird die Beiträge, die normalerweise während des Ruhezeitraums den Kunden berechnet würden, gutschreiben. Hierfür ist seitens der Kunden nichts weiter zu veranlassen außer den Zugang der kommenden Gutschrift zu kontrollieren.