In der  vergangenen Woche wollten wir von Ihnen wissen, wie sie zu weiteren Öffnungsschritten stehen und welche Maßnahmen für den Erhalt der Gastronomievielfalt für Sie wichtig sind.

Dabei votierte eine breite Mehrheit von 88,4 % für weitere Öffnungen (Bars, Schankwirtschaften, Clubs und Diskotheken).

Auf die Frage, welche Erleichterungen sie sich wünschen würden, antworteten 85,7  %, dass sie sich eine Abschaffung der Maskenpflicht im Freien wünschen, 72,9 % auch eine Abschaffung der Maskenpflicht im Inneren.
Wichtig war den Teilnehmern der Umfrage auch, dass die Sperrzeit wegfällt (derzeit 1 Uhr) – immerhin 62,4 % und dass bei Veranstaltungen, mehr Teilnehmer zugelassen werden (57,6 %). 52,9% war es immerhin wichtig, dass auch der Antikörpertest als Nachweis für eine durchgemachte Infektion zugelassen wird.

67,3 % der Wirte sehen sich in ihrer Existenz gefährdet. Deshalb plädieren auch 68,9 % für ein LfA Bürgschaftsprogramm für Gastronomen.

Wichtig für die Zukunft der Gastronomie halten 84,8 % der Wirte vor allem das Thema Bürokratieentlastung, 75,9 % den dauerhaften reduzierten Mehrwertsteuersatz – auch auf Getränke und 74,7 % die Freistellung der Wirtschaft von den Rundfunkgebühren. 63,3 % wünschen sich eine Gesamtbelastungsgrenze für Urheberrechtsgebühren und 53,2 % plädieren für eine Anhebung der Verdienstgrenze bei Minijobbern.

Für den VEBWK ist klar, dass das Hinauszögern weitere Öffnungsschritte und Lockerungen nicht mehr länger akzeptabel ist.  Hauptziel aller Maßnahmen war es immer Leben zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Spätestens dann, wenn alle Impfwilligen ein Impfangebot bekommen haben, sind solch einschneidende Maßnahmen nicht mehr verhältnismäßig. Wer sich trotzdem schützen möchte und weiterhin Maske tragen oder Menschenansammlungen vermeiden will, dem bleibt es unbenommen das weiter zu tun. Eine Spaltung der Gesellschaft durch eine Einteilung in Geimpfte und Ungeimpfte lehnen wir dagegen ab. Nur Geimpften und Genesenen beispielsweise den Zutritt zu Clubs zu ermöglichen, ist weder sachgerecht noch erforderlich. Denn Grund für alle Corona-Maßnahmen und Einschränkungen war der Schutz der Bevölkerung. Will der Staat jedoch nicht zum Nanny-Staat verkommen, dann muss er der Bevölkerung aber auch wieder vertrauen und Eigenverantwortung zurückgeben.