Von 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gilt ein neuer Rechtsrahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen. Ziel der Neuregelungen ist, vor allem den Schutz vulnerabler Gruppen im Herbst und Winter zu verbessern. Die 17. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt am 1. Oktober in Kraft. Abgesehen von den Vorgaben des Bundes ändert sich jedoch kaum etwas. Was zu beachten ist – hier ein Überblick.

Bundesweite Regelungen

Von 1. Oktober 2022 bis 7. April 2023 gelten bundesweit in bestimmten Bereichen spezifische Schutzmaßnahmen:

  • Im öffentlichen Personenfernverkehr gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder und Jugendliche von sechs bis einschließlich 13 Jahren sowie das Personal können auch medizinische Masken (OP-Masken) tragen.
  • Für den Zutritt zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht und eine Testnachweispflicht. Beschäftigte in Krankenhäusern, die nicht in vulnerablen Bereichen arbeiten, müssen sich in Bayern weiterhin nicht testen. Und auch Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen, die geimpft und genesen sind, müssen in Bayern wie bisher lediglich zwei Testnachweise pro Woche vorlegen. Diess gilt auch für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistern.
  • Für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher in Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend. 

Ergänzende bayerische Regelungen

  • Maskenpflicht (OP-Maske ist ausreichend) im öffentlichen Personennahverkehr.
  • Maskenpflicht für Mitarbeiter in Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorgeeinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Rettungsdiesnten
  • Maskenpflicht in Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften

 

Falls sich die Infektionslage im Herbst und Winter deutlich verschlechtert, wird die bayerische Staatsregierung allerdings weitere Maßnahmen ergreifen.

Hier eine Übersicht, was möglich ist: