Quarantäne auch für Tagestouristen

Das gilt im Dezember in Bayern

 

Betriebsschließungen
  •  Alle „Novembermaßnahmen“ des Lockdowns gelten weiterhin – voraussichtlich bis Anfang 2021, mindestens aber bis 20.12. Das heißt u.a. Gastro, Hotels und Freizeiteinrichtungen müssen geschlossen bleiben
Kontaktbeschränkungen
  • Vermeidbare Kontakte sollen weiterhin unterlassen werden.
  • Private Treffen mit Freunden und Familie sind auf zwei Hausstände und maximal 5 Personen beschränkt (Kinder bis 14 Jahre sind ausgenommen und werden nicht mitgezählt).
  • Weihnachtserleichterung: ab 23. Dezember sind Treffen „im engsten Familien- oder Freundeskreis“ möglich, bis maximal zehn Personen insgesamt. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Auch Silvester wird diese 10 Personen Regelung in Bayern beibehalten. 
 Skilifte
  • Skilifte in Bayern bleiben bis Jahresende geschlossen
Quarantäne
  •  Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, müssen verpflichtend 10 Tage in Quarantäne
 Schule
  • Ab einem Inzidenz-Wert von 200 ist künftig in den Schulen Wechsel-Unterricht für Schüler ab der 8. Klasse möglich. Die regionalen Behörden müssen das anordnen. Auch Abschlussklassen sind davon ausgenommen. 
  • Bei einer Infektion in einer Schulklasse dauert die Quarantäne für die anderen Schüler der Klasse nur noch 5 Tage. Dann kann sie nach einem negativen Test aufgehoben werden. 
  • Weihnachtsferien in Bayern starten am 19.12.
 Einzelhandel
  • In den Geschäften über 800qm Verkaufsfläche darf sich laut der neuen Regelungen maximal ein Kunde auf 20 qm aufhalten – kleinere Geschäfte müssen10 qm pro Kunde bieten.
Maskenpflicht
  • Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.
Hotspots
  • In Hotspots müssen lokal weitere Maßnahmen ergriffen werden und werden regional geregelt.
Finanzielle Hilfen
  • Der finanzielle Ausgleich soll wie im November auch für den Dezember gelten. 75% des Vorjahresmonatsumsatzes.
Feuerwerk
  • Zum Jahreswechsel 2020/2021 wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird die Verwendung von Pyrotechnik untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt
Den gesamten Bericht aus der Kabinettssitzung finden Siehier