Am Wochenende hatten verschiedene Medien berichtet, dass die Novemberhilfen des Bundes erst ab Januar ausgezahlt werden sollen. In der Antwort auf eine Anfrage der FDP, die der Bild-Zeitung vorliegt, sagt die Bundesregierung, dass noch nicht einmal das Softwaretool fertig sei, mit dem die Hilfen bearbeitet werden können! Obwohl die Regierung „mit Hochdruck“ daran arbeite, würden die Novemberhilfen frühestens im Januar ausgezahlt.

Der SWR soll darüber hinaus erfahren haben, dass die Auszahlungen frühestens am 10. Januar fließen.

Viele Gastronomen, Firmen aus dem Bereich der Veranstaltungswirtschaft stehen mit dem Rücken zur Wand. Die angekündigten Abschlagszahlungen reichen für viele Betriebe nicht aus, um die Fixkosten zu decken. Daher fordert der VEBWK höhere Abschlagszahlungen und eine Öffnungsperspektive. Es muss klar aufgezeigt werden, unter welchen Voraussetzungen die Betriebe wieder öffnen dürfen. Die Parameter dafür müssen jetzt auf den Tisch. Es kann nicht angehen, dass im 4-Wochen Rhythmus die Schließungen verlängert werden, ohne die Voraussetzungen zu nennen, unter denen wieder eine Öffnung stattfinden kann.