Auch wenn mittlerweile alle Gastronomiebereiche wieder öffnen dürfen, so überlegt der eine oder andere Betreiber vielleicht doch, ob er nicht freiwillig schließt, weil ein wirtschaftliches Handeln unter den derzeit gültigen Corona-Regeln nicht möglich ist.
Gerade für Diskotheken und Clubbetreiber könnte diese Frage im Raum stehen, weil sie nur unter den strengen Vorgaben der 2G bzw. 3G plus (mit negativem PCR Test) öffnen dürfen.

Was gilt dann aber bezüglich der Überbrückungshilfe? Kann diese für den Schließungszeitraum bezogen werden?
Dazu hat der VEBWK eine offizielle Anfrage an das bayerische Wirtschaftsministerium gestellt.

Heute haben wir nun folgende Antwort erhalten:

„Das BMWi hat uns gegenüber bestätigt, dass Betriebe eine uneingeschränkte Schadensminderungspflicht haben, wenn – wie gegenwärtig der Fall – keine Schließungsanordnungen bestehen. Die freiwillige, vorübergehende Schließung ist hinsichtlich der wirtschaftlichen Konsequenzen nicht von Betriebsferien zu unterscheiden. Die daraus resultierenden Umsatzeinbußen sind nach Ziffer 1.2 der FAQ der Ü3 Plus aber gerade nicht Corona-bedingt und daher im Rahmen der Feststellung der Antragsberechtigung auch nicht zu berücksichtigen.“

Bei einer freiwilligen Schließung enfällt demzufolge der Anspruch auf Überbrückungshilfe III plus.