Eigentlich läuft der der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Speisen zum Jahresende aus. Der VEBWK hat sich jedoch ebenso wie der Dehoga dafür eingesetzt, dass dieser dauerhaft reduziert wird und auch auf Getränke ausgeweitet wird. Jetzt steht das Thema Beibehaltung des reduzierten Satzes sowohl auf der Tagesordnung von Bundestag als auch Bundesrat.

Am Freitag, 13. Mai, wird der am 10. Mai beschlossene Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur dauerhaften Geltung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme von Getränken in den Bundestag eingebracht. Üblicherweise werden Anträge der Opposition mit der Mehrheit der Regierungskoalition abgelehnt. Möglicherweise bringen die Regierungspartner aber noch einen eigenen Antrag ein. Sowohl Bundeskanzler Scholz, als auch Finanzminister Lindner sprechen sich für eine Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes aus.

Der VEBWK begrüßt, dass es endlich Bewegung bei dem Thema gibt. Die Branche ist dringend auf eine Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes angewiesen. Zuerst war die Branche von monatelangen Schließungen betroffen, dann von umsatzschädlichen Zugangsbeschränkungen und aktuell bereiten die steigenden Energiekosten und Lebensmittelpreise große Probleme. Die Erhöhung des Mindestlohns verschärft diese Situation noch. Dabei können die Mehrkosten nicht komplett weiter gegeben werden, da die Gäste sonst ausbleiben.