Grundsätzlich gilt die einzuhaltende Sperrzeit ab 22 Uhr auch für den Silvesterabend. Bislang ist keine Ausnahme in Sicht. Dass dies mehr als unglücklich ist, versteht sich von selbst.

Trotzdem sollten Gastronomen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und versuchen, über die zuständige Kreisverwaltungsbehörde eine Ausnahme für eine Verkürzung der Sperrzeit zu erreichen.
Von Mitgliedern aus den mittelfränkischem Bereich haben wir erfahren, dass dort in einigen Fällen eine Ausnahme für einen Sperrzeitbeginn erst ab 24 Uhr erteilt wurde.

Der VEBWK wird nichts unversucht lassen, die Sperrzeit aufzuheben bzw. zu verkürzen. Sie ist weder sinnhaft, noch nachvollziehbar, weil es ja auch keine Ausgangsbeschränkung gibt und auch keine „Sperrzeit“ im privaten Bereich. Leider hat erst diese Woche, der BayVGH die geltende Sperrzeit für verfassungsgemäß erklärt. Die Sperrzeit auf juristischem Weg zu kippen, dürfte daher nicht vielversprechend sein. Insoweit appellieren wir eindringlich an die Staatsregierung, die Sinnhaftigkeit dieser Regelung noch einmal zu überdenken.