Das Osterwochenende steht vor der Tür, die Sonne lacht und lädt zum Aufenthalt im Freien ein. Doch was ist ausdrücklich erlaubt und was nicht?

Nach der Verordnungslage ist es nicht ausdrücklich verboten, sich an die attraktivsten Örtlichkeiten Bayerns zu begeben, auch wenn dies eine Anreise mit dem Kraftfahrzeug bedeutet.  

ABER: Kein Mensch und keine Behörde kann im Vorhinein prognostizieren oder gar steuern, ob sich ausreichend wenige Menschen auf den Weg machen und dadurch die unerwünschten Phänomene von Menschenansammlungen tatsächlich ausbleiben. Deshalb ist die Gefahr konkret, dass es zu viele werden.

DESHALB: Deshalb sollte man die touristischen Zentren in Bayern den Einheimischen überlassen und uns die nötige Bewegung in unserem jeweiligen regionalen Umfeld unserer eigenen Wohnung verschaffen. Je näher, desto besser!

Das heißt es nicht gänzlich verboten zum Spazieren gehen, Wandern, Radfahren oder Joggen auch das Auto zu benutzen, aber es wird dringend dazu geraten zu Hause zu bleiben und auch sportliche Aktivitäten im näheren Umkreis durchzuführen.

Deshalb ist auch das Sitzen auf einer Parkbank nicht per se verboten, sondern nur dann, wenn sich dort gleichzeitig so viele Menschen niederlassen, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ob der Parkbanksitzer dann ziellos in den Himmel starrt, ein Buch liest oder eine Semmel verzehrt, ist nachrangig. Und auch das Sitzen auf einer Decke im Park ist nicht per se verboten, sondern nur dann ordnungswidrig, wenn die Leute zu nahe beieinander lagern (so der Bayerische Innenminister Herrmann in einem Newsletter vom 8.4.20)

Wir haben KEINE Ausgangssperre, sondern eine Ausgangsbeschränkung.

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