Gastronomie und Beherbergung

Ab 16. November gilt für Gastronomie und Beherbergung bayernweit die 2G-Regel. Dies verkündetete gestern Gesundheitsminister Klaus Holletschek.

Zugang haben dann nur noch Geimpfte und Genesene.

Eine Ausnahme gilt dann voraussichtlich nur für:

  • Kinder und Schüler bis zum 12. Lebensjahr und
  • Gäste, wenn mit ärztlichem Attest nachgewiesen wird, dass aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist

Für die Beschäftigten wird dann voraussichtlich folgendes gelten:

  • Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche ein negatives PCR-Testergebnis oder alternativ jeden Arbeitstag einen aktuellen Antigen-Schnelltest vorgelegen.
  • Für Beschäftigte ohne direkten Kundenkontakt soll weiterhin ab einer Betriebsgröße von mehr als 10 Beschäftigten die 3G-regel gelten. Nicht-geimpfte und nicht-genesene Mitarbeiter müssen dabei an zwei verschiedenen Tagen pro Woche einen negativen Antigen-Schnelltests vorlegen.
Clubs und Diskotheken

Mit Blick auf die bayerischen Clubs und Diskotheken fordert die Koalition den Bund auf, eine Rechtsgrundlage für eine verpflichtende 2Gplus-Regel zu schaffen. Das hieße, dass ein Zutritt nur noch geimpft oder genesen und getestet möglich sein würde.

Da diese Rechtsgrundlage des Bundes momentan aber noch nicht da ist, wird Bayern den Betreibern von Clubs und Diskotheken in Bayern ebenfalls ab Dienstag kommender Woche die Wahl bieten: Entweder sie etablieren eine freiwillige 2Gplus-Regel für ihr Geschäft oder es gilt 2G. Dann muss in den Räumen verpflichtend eine FFP2-Maske getragen werden“, erläuterte der Minister

 

Die Infektionsschutzverordnung soll entsprechend angepasst werden.