6 Jul 2021

Private Feiern

Private Veranstaltungen aus besonderem Anlass  Geburtstags-, Hochzeits- oder Tauffeiern sind zulässig.

Hier finden Sie eine Übersicht Private Feiern.

Es gibt mit Inkrafttreten der 14. InfektionsschutzmaßnahmenVO keine Personenobergrenze mehr.

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  1. Es dürfen gleichzeitig höchstens 25 000 Personen zugelassen werden.
  2. In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten darf unbeschadet von Nr. 1 die Besucherkapazität bis einschließlich 5 000 Personen zu 100 % der Kapazität sowie für den 5 000 Personen überschreitenden Teil zu höchstens 50 % der weiteren Kapazität genutzt werden.
  3. Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nach § 6 Abs. 1 der 14. BayIfSMV nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

Der Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Bestimmungen zur Maskenpflicht nach § 2 der 14. BayIfSMV sicherzustellen.

NEIN

Allerdings müssen die Gäste, sobald Sie öffentlich zugängliche Bereiche wie z. B. Flure und Toiletten betreten eine medizinische Maske tragen.

Bei einer privaten Feier aus besonderem Anlass ( z. B. Hochzeit, Geburtstag), die in einem Raum ohne weitere Gäste stattfindet  kann in dem betreffenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von Masken durch die Gäste verzichtet werden, auch wenn zwischen den Tischen gewechselt oder getanzt wird. Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich.

Es bleibt FFP2-Maskenpflicht, wenn sich Gäste außerhalb dieses Raums in Gemeinschaftsbereichen wie Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC usw. bewegen.

Abstand 1,5 m vom Publikum, Blasmusik und Sänger 2 m.

Von einer Person je Hausstand.

Gemäß § 5 Abs. 1 der 14. BayIfSMV hat der Betreiber bzw. der Veranstalter die Kontaktdaten der Gäste zu erheben. Diese Pflicht ist gemäß § 19 Nr. 4 der 14. BayIfSMV bußgeldbewehrt und kann nicht per se an private Gastgeber übertragen werden. Der Betreiber bzw. Veranstalter ist gehalten, eine Plausibilitätskontrolle durchzuführen. Es soll beispielsweise eine stichprobenartige Überprüfung stattfinden, ob die angegebenen Kontaktdaten vollständig sind und ob diese offenkundig falsche Angaben enthalten (z.B. Phantasienamen). Gegebenenfalls soll der Gast bzw. Kunde zur Nachbesserung bzw. Korrektur aufgefordert werden. Die Anforderungen an diese Kontrolle sind einzelfallgerecht, gemessen an den
personellen und zeitlichen Kapazitäten des jeweiligen Betriebs sowie den organisatorischen Strukturen und der Fluktuation der Gäste, festzulegen.

Gäste müssen gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten wahrheitsgemäß ihre Kontaktdaten angegeben, § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der 14. BayIfSMV. Auch diese Pflicht ist gemäß § 19 Nr. 4 der 14. BayIfSMV bußgeldbewehrt.

Seit dem 2.9. gibt es keine coronabedingte Sperrstunde mehr.

Wenn die Veranstaltung in einer Gaststätte stattfindet, ist kein eigenes Hygienekonzept des Veranstalters nötig.

 

Geschäftsessen/Firmenfeiern

Geschäftsessen/Firmenfeiern werden ebenso wie private Feiern behandelt, wenn nur die von der Firma geladenen Personen teilnehmen und dieser Personenkreis begrenzt ist, also keine weiteren nicht-geladenen Personen hinzustoßen.

Die veranstaltende Firma muss dem Gastwirt eine Liste der geladenen Gästen übergeben, am Besten mit Ausweisung, welche der aufgeführten Personen geimpft oder genesen sind. Wir empfehlen darüber hinaus, eine zusätzliche Kontaktdatenerfassung der anwesenden Personen  In den öffentlichen Bereichen der Gaststätte ist eine medizinische Maske zu tragen. Nur in dem separaten Raum, in dem das Firmenessen stattfindet kann die Maske abgenommen werden. Das Geschäftsessen muss wie jede private Veranstaltung in einem separaten Raum stattfinden.

Zu den weiteren Voraussetzungen vgl. unsere Übersicht zu privaten Feiern.

 

Tagungen, Kongresse, berufliche Fort- und Weiterbildung

Ja, beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen (Tagungen, Seminare oder Kongresse) werden momentan unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen.

Zu beachten ist das Rahmenkonzept Tagungen, Kogresse und vergleichbare Veranstaltungen

Bei einer Inzidenz über 35 müssen die Teilnehmer in Innenräumen über einen Negativtest verfügen, geimpft oder genesen sein.

Unter Tagungen, Kongressen und vergleichbaren Veranstaltungen werden – unabhängig von der Veranstaltungsstätte – Veranstaltungen verstanden, die keinen Feier-, Unterhaltungs- oder Kulturcharakter haben und bei denen den Teilnehmern feste Sitzplätze zugewiesen sind. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen erfolgt aus beruflichen, wissenschaftlichen oder dienstlichen Gründen, etwa zur Fortbildung, zur Vermittlung von Fachinformationen oder zur Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen.

Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen haben als weitere gemeinsame Kennzeichen, dass sie mit zeitlichem Vorlauf geplant und zeitlich begrenzt durchgeführt werden, einen bestimmten Zweck verfolgen und der Ablauf einem vorgegebenen Programm folgt.

Mit Inkrafttreten der 14. BayIfSMV am 02.09.21 gibt es keine Personenobergrenze mehr. 

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  1. Es dürfen gleichzeitig höchstens 25 000 Personen zugelassen werden.
  2. In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten darf unbeschadet von Nr. 1 die Besucherkapazität bis einschließlich 5 000 Personen zu 100 % der Kapazität sowie für den 5 000 Personen überschreitenden Teil zu höchstens 50 % der weiteren Kapazität genutzt werden.
  3. Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nach § 6 Abs. 1 der 14. BayIfSMV nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

Der Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Bestimmungen zur Maskenpflicht nach § 2 der 14. BayIfSMV sicherzustellen.

Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:

  1. Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
  2. Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
  3. Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden

Der Zugang zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen darf ohne Rücksicht auf die Inzidenz nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet werden.

Hier gelten dieselben Regelungen wie für die Gastronomie.

Bedienbuffets und offene Buffets.

Veranstalter (ohne gastronomische Konzession) können wählen, ob der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird oder nicht. Sofern sich für die Einhaltung des Mindestabstandes entschieden wird, entfällt die Maskenpflicht. Sofern sich gegen die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5m entschieden wird, haben die Teilnehmenden stets (auch am Platz) eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Sofern die Tagung in einem gastronomisch konzessionierten Betrieb stattfindet, gilt am Platz keine Abstandspflicht.

Die Tagungsteilnehmer benötigen ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen einen negativen Testnachweis. Ausgenommen vom Testnachweis sind vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen sowie noch nicht eingeschulte Kinder.

Seit Inkrafttreten der 14. BayIfSMV am 02.09.21:

Veranstalter (ohne gastronomische Konzession) können wählen, ob der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird oder nicht. Sofern sich für die Einhaltung des Mindestabstandes entschieden wird, entfällt die Maskenpflicht. Sofern sich gegen die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5m entschieden wird, haben die Teilnehmenden stets (auch am Platz) eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Sofern die Tagung in einem gastronomisch konzessionierten Betrieb stattfindet, gilt am Platz keine Maskenpflicht.

 Die Maskenpflicht entfällt auch an Stehtischen, wenn und solange Speisen oder Getränke verabreicht werden.

Teilnehmer und Mitwirkenden sowie Dienstleitster und das Personal, die den Veranstaltungsbereich betreten müssen registriert werden (Name, Vorname, Wohnort, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift), Zeitraum des Aufenthaltes), um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Besuchern oder Mitwirkenden zu ermöglichen. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen.

Gemäß § 5 Abs. 1 der 14. BayIfSMV hat der Betreiber bzw. der Veranstalter die Kontaktdaten der Gäste zu erheben. Diese Pflicht ist gemäß § 19 Nr. 4 der 14. BayIfSMV bußgeldbewehrt und kann nicht per se an private Gastgeber übertragen werden. Der Betreiber bzw. Veranstalter ist gehalten, eine Plausibilitätskontrolle durchzuführen. Es soll beispielsweise eine stichprobenartige Überprüfung stattfinden, ob die angegebenen Kontaktdaten vollständig sind und ob diese offenkundig falsche Angaben enthalten (z.B. Phantasienamen). Gegebenenfalls soll der Gast bzw. Kunde zur Nachbesserung bzw. Korrektur aufgefordert werden. Die Anforderungen an diese Kontrolle sind einzelfallgerecht, gemessen an den
personellen und zeitlichen Kapazitäten des jeweiligen Betriebs sowie den organisatorischen Strukturen und der Fluktuation der Gäste, festzulegen.

Gäste müssen gegenüber dem zur Erhebung Verpflichteten wahrheitsgemäß ihre Kontaktdaten angegeben, § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der 14. BayIfSMV. Auch diese Pflicht ist gemäß § 19 Nr. 4 der 14. BayIfSMV bußgeldbewehrt.

Eine Teilnehmerliste ist ausreichend. Allerdings müssen alle notwendigen Kontaktinformationen der einzelnen Personen mit angegeben werden (Vorname, Nachname, Anschrift und Kontakt (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse)).

Ab einer stabilen Inzidenz greift die sog. 3 G-Regel im Innenbereich. Zugang haben dann nur Geimpfte, Genesene und Getestete. Die entsprechenden Nachweise müssen vom Wirt/Hotelier überprüft werden. Eine Liste des Veranstalters mit der Information über die jeweiligen 3G-Nachweise der Teilnehmer ist NICHT ausreichend.

JA

Der Betreiber oder Veranstalter hat ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, es sei denn die Veranstaltung umfasst weniger als 100 Personen. Nicht mitgezählt werden Personen, die in Wahrnehmung ihrer dienstlichen oder beruflichen Tätigkeit oder als sonstiges Funktionspersonal einen Beitrag zur Durchführung der Veranstaltung leisten. Das gilt zum Beispiel für Servicepersonal oder Pressevertreter.

Für gastronomische Angebote gilt das Rahmenkonzept Gastronomie vom 17.9.2021 Für kulturelle Begleitprogramme gilt das Rahmenkonzept Kulturelle Veranstaltungen vom 14.9.2021

 

Kulturelle Veranstaltungen

Bei kulturellen Veranstaltungen ist das Rahmenkonzept Kulturelle Veranstaltungen zu beachten.

Auch Gaststätteninnenräume können grundsätzlich als „sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten" angesehen werden.

Ob ein konkreter Raum als geeignet anzusehen ist, richtet sich  nach den örtlichen Verhältnissen wie den baulichen Gegebenheiten und der Möglichkeit der Einhaltung von Schutzstandards (Lüftungssituation, Einhaltung der Abstände auch bei Zutritt und Verlassen des Veranstaltungsorts etc.).

Veranstaltungen sind somit, sofern es sich um eine kulturelle Veranstaltung in einer sonst dafür geeigneten Örtlichkeit i.S.d. genannten Rechtsgrundlage handelt, unter Einhaltung der entsprechenden Hygienekonzepte möglich.

Darunter können dann, (soweit die Voraussetzungen erfüllt sind) auch Gaststätten fallen, die der Anzeigepflicht nach Art.19 LStVG unterliegen.

Wie vor Corona besteht für Gaststätten, die keine Vergnügungsstätten sind oder Vergnügungsstätten, die andere Konzepte als genehmigt anbieten wollen, wieder eine Anzeigepflicht nach dem LStVG.

 

Vereine

Diese Frage klären wir gerade mit den zuständigen Minsterien.

 

Eigentümerversammlungen

Dies klären wir gerade mit den zuständigen Ministerien ab.