Zusätzlich zu den bereits aus dem Hygienekonzept Gastronomie bekannten Auflagen (Konzepte und Schulung, Kommunikation mit Gästen, Reinigung und Lüften) muss ein eigenes Parkplatzkonzept erstellt werden, wenn nach der Zahl der zu erwartenden Gäste regelmäßige Begegnungen zu erwarten sind. Im Übrigen gelten folgende Auflagen für Beherbergungsbetriebe:

Abstand
  • Personen müssen in allen Räumen, einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten
  • Dies gilt für Gäste und Personal.
  • Das gemeinsame Beziehen eines Hotelzimmers ist nur den Personen gestattet ist, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist.
    Gruppenübernachtungen sind nicht möglich.
  • Es können unter Wahrung dieser Vorgaben alle Zimmer belegt werden, d.h. es gibt keine prozentuale Belegungsobergrenze

Mund-Nase-Bedeckung
  • Gäste müssen sowohl im Außenbereich als auch im Innenbereich eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Diese darf nur am Tisch und im Hotelzimmer abgenommen werden.
  • Für das Personal gilt auch die Maskenpflicht.
    In den Räumlichkeiten, in denen sich keine Gäste aufhalten, – zum Beispiel in der Küche – muss keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.

Zimmer, Öffentliche Einrichtungen und Schwimmbäder
  • Alle Wohneinheiten müssen über eine eigene Sanitäreinheit verfügen.
  • In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant, Bar, Außen- und Freizeitbereiche) werden die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten ( ⇒ Hygienekonzept Gastronomie ).
  • Bei der Zimmerreinigung sind die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards konsequent einzuhalten.
  • Der Einsatz von Gegenständen im Zimmer, die von einer Mehrzahl von Gästen benutzt werden (z.B. Stifte, Magazine / Zeitungen, Tagesdecken, Kissen) ist auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt. Das gilt auch in anderen Bereichen (z.B. Tagungsbereich).
  • Bei der Öffnung und Nutzung von sanitären Einrichtungen in Gemeinschaftsbereichen sind folgende Hygienevorgaben zu beachten: Duschplätze müssen deutlich voneinander getrennt sein. Auf die Einhaltung des Mindestabstands ist zu achten. In Mehrplatzduschen sind Duschplätze durch Trennwände, die einen wirksamen Spritzschutz darstellen, voneinander zu separieren. Die Lüftung in den Duschräumen ist ständig in Betrieb zu halten. Zwischen Waschbecken ist ein wirksamer Spritzschutz erforderlich.

Check-In

Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen und der haptische Kontakt zu Bedarfsgegenständen (z.B. Stifte, Meldeschein) auf das Notwendige beschränkt oder so gestaltet, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt.


Allgemeine Tipps zur Wiedereröffnung
  • Reinigen Sie die Gäste- und Gemeinschaftszimmer möglichst in Abwesenheit der Gäste
  • Die Zulässigkeit von Massagebehandlungen und Beauty-Anwendungen richtet sich nach den Rechtsverordnungen der Bundesländer. Die danach zulässigen körpernahen Dienstleistungen sind auch im Hotel zulässig. Die dort vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Alltagsmasken) werden eingehalten. Der Zugang wird über Vorabterminierung gesteuert.

Beherbergungsverbot

Wer aus einem deutschen Corona-Hotspot nach Bayern reist, darf ab Donnerstag den 8.10. nur mit einem negativen Test in einem Hotel einchecken. Das Beherbergungsverbot gilt demnach für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen 7 Tagen.

Die betroffenen Gebiete müssen vom bayerischen Gesundheitsministerium offiziell benannt werden. Sie sollen täglich im Amtsblatt veröffentlicht werden.

Kein Beherbergungsverbot gibt es dagegen für Reisende aus innerbayerischen Corona-Hotspots.

Das Beherbergungsverbot gilt auch nicht für private Übernachtungen bei Freunden und Verwandten.

Die Bundesländer haben sich gestern mehrheitlich auf ein Beherbergungsverbot für Urlauber aus inländischen Gebieten mit hohen Corona-Infektionszahlen verständigt haben. Fünf Länder gaben abweichende Erklärungen ab. Dabei behalten sich fünf Länder allerdings ein eigenes Vorgehen vor: Berlin und Thüringen wollen das Verbot nicht mittragen, Niedersachsen und Bremen wollen ein Verbot noch prüfen und Mecklenburg-Vorpommern will bei strengen Quarantäneregeln bleiben.

Söder hat auch klar gemacht, dass es kein Einreiseverbot für Menschen aus deutschen Hotspots nach Bayern geben wird.

Die inländischen Risikogebiete finden Sie täglich im Amtsblatt: ⇒ https://t1p.de/uqgm

Für Einreisende aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands gelten die Regelungen der Einreise-Quarantäneverordnung.

 

Quelle: Bayerisches Gesundheitsministerium

 


Rahmenkonzepte und Verordnungen