Für den Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur

insbesondere in Wirtshäusern in Stadt und Land, in Kneipen, in Cafés, in der Szenegastronomie und auf Volksfesten

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VEBWK sucht Schulterschluss mit Bayerischem Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller beim Thema Mehrwertsteuerreduzierung für die Gastronomie

27. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller hat am 18. Januar zu seiner Landesdelegiertenkonferenz nach Weiden eingeladen bei der auch Wirtschaftsminister Martin Zeil eine Rede hielt.

Unser VEBWK Vorstandsmitglied Robert Drechsel war als Vertreter der Gastronomie ebenfalls eingeladen.

Im Nachgang zu dieser Konferenz hat Herr Drechsel ein Schreiben an den Präsidenten des BSM gesendet, um den Schulterschluss zum Thema Mehrwertsteuerreduzierung für die Gastronomie zu suchen.

Hier ein Auszug aus dem Schreiben:

bitte weiterlesen…..

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Verringerung alkoholbedingter Autounfälle

27. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Das Statistische Bundesamt bestätigt einen rückläufigen Trend alkoholbedingter Unfallzahlen.

Nach einer Pressemeldung des Deutschen Brauerbundes hat sich deren Anteil an allen Unfällen seit 1995 halbiert und beträgt nur noch 1,6 %. Alkoholunfälle mit Personenschaden als Unfallursache liegen an siebter Stelle weit hinter unangepasster Geschwindigkeit und Fehlern beim Abbiegen.

Umso unverständlicher ist es, wenn nach wie vor von vielen Seiten ein absolutes Alkoholverbot am Steuer gefordert wird. 0,5 Promille wie sie in den meisten EU Ländern und auch bei uns in Deutschland als Höchstgrenze festgelegt wurden sind völlig ausreichend. Ein vollständiges Alkoholverbot für Fahranfänger und Berufskraftfahrer hat seine Berechtigung. Jemanden allerdings als fahruntüchtig zu bezeichnen, nur weil er sich eine Halbe Bier oder einen Schoppen Wein zum Essen geleistet hat geht zu weit. Nicht jeder verfügt über einen Chauffeur oder hat das Glück mit einer besseren Hälfte verheiratet zu sein, die den Alkohol grundsätzlich verabscheut.

Will man nicht vollends Totengräber der bayerischen Gemütlichkeit spielen, dann ist ein absolutes Alkoholverbot am Steuer abzulehnen. Statt dessen müssen erfolgreiche Präventionsprogramme wie die Kampagne „DON´T DRINK AND DRIVE“ (DDAD) weitergeführt und intensiviert werden.

bitte weiterlesen…..

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VEBWK im konstruktiven Meinungsaustausch mit der Piratenpartei

27. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Im Rahmen der politischen Gespräche des VEBWK traf man sich erstmalig mit Spannung mit der Piratenpartei.

Die Piraten haben 2011 das Berliner Parlament geentert, da sie Wählergruppen ansprechen, die von der Politik nicht mehr verstanden und erreicht werden. Aber auch der Mitgliederzuwachs in Bayern ist enorm. Bei der Landtagswahl 2013 werden die Karten neu gemischt. Ein Einzug der Piraten in den Landtag scheint möglich.

Schnell stellte man in dem Gespräch viele Berührungspunkte und Übereinstimmungen fest, wenngleich die Piraten noch nicht zu allen Themen eine eigene Meinung gebildet haben. Dass die Wirtshauskultur unbedingt erhalten bleiben muss stieß auf große Zustimmung. Nach einem langen Meinungsaustausch war man sich einig, dass die Gespräche auch in Zukunft fortgesetzt werden sollen.

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CSU hat aus Debakel offenbar nichts gelernt!

27. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Eine zutreffende Analyse eins CSU-Sympathisanten bezüglich der Auswirkungen des totalen Rauchverbotes auf das Landtagswahlergebnis 2008

Offenbar hat man vor der Wahl 2013 in der CSU nichts Wichtigeres zu tun als die verstaubte Akte Stoiber auszugraben. Anscheinend hat man immer noch nichts aus dem Debakel vor fünf Jahren gelernt. Auch wenn Stoiber anfangs viel für Bayern geleistet haben mag, so wenig war er am Ende seiner Amtszeit als Ministerpräsident noch tragbar.

Unvergessen sind sein Festhalten an einem Transrapid, den keiner wollte. Unvergessen auch der unwürdige Umgang mit einer Landrätin, die der CSU ein Spitzenergebnis in Fürth eingefahren hatte. Dann das Kasperltheater um den Wechsel nach Berlin. Auch in der CSU hatte Stoiber aufgrund seines radikalen Sparkurses längst alle Sympathien verspielt. Seehofer, Söder und Aigner sollten Huber, Beckstein und auch Alois Glück dankbar sein, dass diese noch rechtzeitig die Weichen neu stellten und die CSU nicht ein totales Waterloo erleben musste.

Verantwortlich für die größte CSU-Schlappe aller Zeiten waren übrigens nicht Beckstein und Huber, sondern ihr Fraktionsvorsitzender Georg Schmid genannt “Schüttel-Schorsch”. Dieser Mensch hatte damals die grandiose Idee der Rauche-Verteufelung, so entstanden Raucherclubs, und es bot sich das unwürdige Schauspiel frierender CSU-Wähler vor Gaststätten. Dazu noch der Schwindel, dass in Bierzelten (zum Beispiel auf dem Oktoberfest, wo sich Politiker so gern aufhalten) dann doch noch geraucht wurde. Dieser Mensch hat damals die CSU mindestens zehn Prozent Wählerpontenzial gekostet.

So langsam hatten sich die Wähler, die sich mit Grausen von der CSU abgewandt hatte, wieder an den Gedanken einer CSU-Regierung gewöhnt, da wärmen deren Politiker längst gegangene Zeiten wieder auf, statt sich um Zukunftsperspektiven zu kümmern.

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VEBWK Vorstand im Meinungsaustausch mit SPD Fraktion

27. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

In der vergangenen Woche traf sich der VEBWK Vorstand mit der SPD Fraktionsspitze im Bayerischen Landtag zu einem Meinungsaustausch. Dieses Gespräch bildete in diesem Jahr den Auftakt zu einer Reihe von politischen Gesprächen mit den einzelnen Parteien, wie wir sie auch bereits im vergangenen Jahr gepflegt haben.

Während man sich allgemein darüber einig war, dass sich die Rahmenbedingungen für die Wirtshäuser nicht noch weiter verschlechtern dürfen und es weitgehende Übereinstimmung beim Thema brandschutzrechtliche Auflagen gab, konnte bei einzelnen Themenpunkten kein Konsens erzielt werden.

Fraktionschef Rinderspacher blieb beim Thema Stille Tage ebenso hart wie beim Thema Rauchverbot.

Ein Hineinfeiern in den Stillen Tag finde aus Rücksicht auf religiöse Gefühle keine parlamentarische Mehrheit innerhalb der SPD. Anders dagegen die Jusos, die bereits seit längerem eine Lockerung des Tanzverbots an Stillen Tagen bis 4 Uhr fordern.

Unsere Forderung nach einer sozialverträglichen Lösung für die Raucher, die im Winter draußen in der Kälte stehen müssen und die damit einhergehenden Lärmprobleme fanden kein Gehör.

Das Thema Rauchverbot sei für die SPD im Moment kein aktuelles Thema, da es ein eindeutiges Votum durch den Volksentscheid aus dem Jahr 2010 gebe.

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„Nichts geht mehr“ Warum Staatliche Spielbanken in Bayern verspielt haben.

25. Januar 2012 von VEBWK | 1 Kommentar

Stellungnahme des VEBWK e.V. Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur:

Die bayerische Lotterieverwaltung und deren Leiter Erwin Horak sind auch zuständig für alle bayerischen Spielbanken. Und genau diesen geht es gar nicht gut. Horak musste nun den neuen Finanzminister Markus Söder um finanzielle Hilfe bitten. Acht Millionen Euro Defizitausgleich aus Steuergeldern wurden ihm gewährt. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.

Als Hauptgrund führt der Sprecher des Rechnungshofes, Ernst Berchthold, Strukturveränderungen im Bereich des Glücksspiels an. Erwin Horak macht den weiter ungebremste Boom der privaten Spielhallen, die 23 Stunden am Tag geöffnet hätten mitverantwortlich. Relativ kleinlaut musste er aber auch das Rauchverbot in Bayern erwähnen, denn dieses habe viele Spieler in Casinos nach Österreich und Tschechien abwandern lassen. Warum so dezent? Es ist doch offensichtlich, dass eben genau dieses Rauchverbot hauptverantwortlich für die Umsatzmisere ist. Private Spielbanken und Internetangebote gab es bereits lange vorher. Doch seit 1. August 2010, dem Beginn des absoluten Rauchverbots in Bayern, rutschen die Umsatzzahlen der Spielbanken deutlich sichtbar in den Keller. Speziell die Häuser in grenznahen Gebieten, wie zum Beispiel Garmisch Partenkirchen, Bad Steben, Bad Kötzting oder auch Bad Wiessee müssen tatenlos zusehen, wie sich die Spielerkarawane ins benachbarter Ausland absetzt. Da werden Busreisen angeboten inklusive Fahrt, Drinks, Snacks ,Eintritt und Raucherlaubnis zum Spottpreis. Die Nachbarn freut es, wie bereits der damalige Direktor des Casino Salzburg, Kurt Pipal, in 2010 mitteilte: „Weltweit sinken die Erträge der Kasinos, nur zwei konnten zulegen: die Spielbanken in Salzburg und Bregenz. Der Brutto-Spielertrag in Salzburg stieg um knapp 14 Prozent auf 13,1 Millionen Euro, in Bregenz sieht es ähnlich aus. Raucher aus Deutschland haben uns das Umsatzplus beschert. Auch Bregenz dürfte vom bayerischen Rauchverbot profitiert haben.“

Des einen Freud, des anderen Leid also. Das kommt dabei heraus, wenn man Gesetze ohne jede Ausnahme beschließt. Dabei wäre es einfach, einen sehr guten Nichtraucherschutz zu gewährleisten und auch den Rauchern ihre Refugien zu gestatten. Darüber nachzudenken und gegebenenfalls gesetzliche Nachbesserungen zu planen, könnten weitere Defizitausgleiche mit Steuergeldern in Bayern verhindern. Und das wäre ein Schritt in Richtung Konsolidierung des Haushalts, wie ihn Ministerpräsident Horst Seehofer jüngst in Kreuth und demnächst in seiner Regierungserklärung anmahnt.

Pressekontakt:

VEBWK e.V. Pressesprecher
Bodo Meinsen
Tel. 089 – 90 52 90 72
Email: presse@vebwk.com

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München verliert den Anschluss an moderne Metropolen

24. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Stellungnahme des VEBWK
Jetzt werden schon Freischankflächen im Gewerbe- und Gleisgebiet untersagt

Dierk Bayer versteht die Welt nicht mehr. Der Münchner Diskothekenbetreiber (NEURAUM) hat vor, auf 190 Quadratmetern öffentlichem Raum oberhalb der Diskothek Tische und Stühle aufzustellen, damit die Gäste bei schönem Wetter draußen sitzen können. Cocktails, angenehme musikalische Untermalung, gehobenes Ambiente. Also genau so, wie man es in vielen europäischen Großstädten mit Flair vorfindet. Der weitgereiste Gast schätzt solche Relax-Tempel. Sie gehören zur Basisausstattung einer Weltstadt. Scheinbar nicht so in München.

Zunächst erlaubte die Lokalbaukommission die geplante Freischankfläche. Dann intervenierte der Nachbar. Die IREEF Renaissance Haus Munich ProCo S.á.r.l. klagte gegen dieses Vorhaben, weil deren Mieter häufig bis spät in der Nacht arbeiteten, da es internationale Unternehmen seien, die zum Beispiel mit USA oder anderen Zeitzonen kommunizierten. Dierk Bayer hatte daraufhin freiwillig einige Vorhaben wieder reduziert, aber das reicht wohl nicht. Nun beschäftigt sich das Gericht mit diesem Fall. München zeigt auf, wie man internationale Standards hierzulande beurteilt. Keine Spur von Kompromissfähigkeit, kein Verhältnis zur Realität, könnte man meinen. Das Gericht als Dienstleister für Immobilienwerterhalt und Top-Mietpreisniveau. Seltsam und wenig geeignet, die Weltstadt mit Herz nach außen zu repräsentieren.

Wo, wenn nicht in einem Gewerbegebiet und in ohnehin lärmgeschwängerter Bahnhofs-Gleisanlage, ist ein Außengastronomisches Angebot besser aufgehoben? Die Gäste sehnen sich nach open-air-feeling, wenn das Wetter es zulässt. Diskotheken mit Rang und Namen sind wichtige Tourismusmagnete in einer Stadt wie München. Die professionellen Betriebe sind gezwungen, sich mit neuen und attraktiven Konzepten die Gunst des Publikums zu erarbeiten. Dann noch das leidige Thema Rauchverbot, welches den Disco-Inhabern ohnehin schon dreißig Prozent Umsatzeinbuße bescherte. Und wenn man dann einen Außenbereich anbieten will, der nicht wie eine Abstellecke aussieht, dann schlagen plötzlich andere Kriterien zu. Was soll das? Wiegen hier Einzelinteressen schwerer? Will München tatsächlich jeglichen Anschluss an die europäischen Metropolen verlieren und sich zur

̈berkorrekten Spaßbremse machen? Etwas mehr Globalität im Denken und Handeln sei der bayerischen Landeshauptstadt zu wünschen. Dierk Bayer ist kooperativ, sind es die anderen eventuell auch? Der VEBWK kümmert sich um den Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur, hat aber stets auch ein Augenmerk auf die gesamte Angebotspalette eines tauglichen Gastronomieangebotes. Chill-Zones, Diskotheken und Open-Air-Refugien gehören in einer Großstadt wie München sicher unbedingt dazu – wenn man sie denn lässt.

Pressekontakt:

VEBWK e.V. Pressesprecher
Bodo Meinsen
Tel. 089 – 90 52 90 72
Email: presse@vebwk.com

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Münchner Viktualienmarkt in den Fängen eines TÜV-Gutachtens

24. Januar 2012 von VEBWK | kein Kommentar

Stellungnahme des VEBWK

Der TÜV Rheinland, eine Instanz für Gutachten aller Art, bemängelt bei dem Münchner Viktualienmarkt mehrere Brandschutzprobleme in Kellerräumen. Das sieht sogar die Münchner Feuerwehr etwas anders. Hygienemängel werden ebenfalls angeführt, wobei das Kreisverwaltungsreferat sicher bessere Kenntnisse liefern kann, da man dem wichtigen Thema der Lebensmittelhygiene hier seit langem ganz besondere Aufmerksamkeit widmet und die Marktleute sich strikt an die Erfordernisse halten. Leider, wie so oft in den letzten Jahren, reicht ein in Auftrag gegebenes Expertenpapier, um ohne wenn und aber und mit sehr wenig Einfühlungsvermögen Tradition und Flair in Misskredit zu bringen. Sollte es zum baurechtlichen Showdown am Viktualienmarkt kommen, so nähert man sich der Gefahr, eine international bekannte und geschätzte Münchner Institution zu „verschlimmbessern“. Der Viktualienmarkt zieht die Massen an mit seinen Marktständen, den kleinen Gasthäusern, Biergärten und Freischankflächen. Der Markt gehört, so wie er ist, zu den wichtigsten Botschaftern bayerischer Kultur und Lebensfreude. Brandschutzmaßnahmen sind ebenso wichtig, aber bitte mit Augenmaß und keinesfalls falsch ausgelegt. Die städtischen Experten sind gefordert, „die Kirche im Dorf zu lassen“ und eine Lösung zu schaffen, die sicher und bezahlbar sind und in der Außenwirkung keine gravierenden Veränderungen hinterlassen. Dem Kommunalreferat, hier zuständig, sei eine gute und bayerisch verlässliche Hand zu wünschen. Die Bürger und die internationalen Gäste werden es danken.

Insgesamt ist das sensible Thema schon jetzt zum „Problembär“ geworden. Nicht nur innerhalb der Gastronomie taucht es auf ( hier wurden bereits aus diesen Gründen erste Säle geschlossen, da die Auflagen nicht finanzierbar sind ). Die Kommunen selbst haben Probleme damit. Schulsanierungen, Kindergärten und andere Bauwerke sind ebenso betroffen. Kaum mit viel Steuergeldern saniert tauchen neue Anforderungen auf, die sich meist an sogenannten Richtlinien orientieren und keinerlei Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit nehmen. In Zeiten knapper Kassen bleibt dann nur noch Schließung, eine – wie der VEBWK findet – denkbar unzureichende Erkenntnis. Da sollte es doch etwas Kreativität geben, um Sicherheitsansprüchen und Machbarkeiten gerecht zu werden, oder?

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VEBWK e.V. Pressesprecher
Bodo Meinsen
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Stellungnahme des VEBWK zur „Causa Krätz“

21. Januar 2012 von VEBWK | 1 Kommentar

Der Henker kommt als Konjunktiv

Könnte, hätte, vermutlich, was wäre wenn …… der Konjunktiv und dessen wortgewaltigen Beiwerke sind beliebte Mittel in der Berichterstattung, wenn die Tatsachen nicht ausreichen, um eine verbindliche Aussage zu treffen. Ob in öffentlicher Stellungnahme oder im persönlichen Gespräch: ist ein Verdacht bereits unterwegs, so mehren sich Vermutungen und Bewertungen, die weit über den Ursprung des Verdachts hinausgehen. So auch aktuell geschehen im prominenten Fall des Sepp Krätz. Der Wirt mehrerer erfolgreicher Gastronomiebetriebe in München und Wiesnwirt des Hippodrom steht derzeit „mit dem Rücken an der Wand“ – fast schon „am Pranger der öffentlichen Vorverurteilung“. Und warum? Weil er sich hinreißen ließ und aus einem Stressmoment im Festzelt eine falsche Reaktion erzeugte, die er bereut und für die er bereits die Konsequenzen gezogen hat. Und weil er als „Gastronom des Jahres 2011“ eine sehr öffentliche Präsentation zelebrierte, die übrigens von allen namhaften Politikern und Medienvertretern gerne besucht wurde, damit aber eine weitere Vorlage für publikumswirksame Geschichten lieferte. So entsteht ein Glashaus, aus dem zukünftige Aktionen meist nur sehr vorsichtig zu meistern sind. Der Super-Gau ist nun eingetreten. Sepp Krätz hält sich zurück, er bewegt sich mit Vernunft und kooperativ. Doch das reicht dem Zuschauer nicht. Man sucht die Sensation, das berühmte Moment der Schadenfreude und ist sich nicht darüber bewusst, dass möglicherweise ein irreparabler Schaden angerichtet wird, der einer sachgerechten Klärung aller Zusammenhänge vorgreift. Sepp Krätz hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft München aufzuklären, wie es um seine ordnungsgemäße Steuerabgabe steht. Ein langwieriger Prozess der Recherche und auf Mitwirkung des in Verdacht Geratenen angewiesen. Der prominente Wirt und Geschäftsmann Krätz wird das sicher machen, denn für ihn steht sehr viel auf dem Spiel. Es geht um seine Vertrauenswürdigkeit, seine Reputation und um seine geschäftliche Zukunft.

„Hier wird das Fell schon verteilt, bevor der Bär erlegt ist“
Zwanzig Bewerber sind bereits vorstellig geworden, um das berühmte Hippodrom zu übernehmen. Die reguläre jährliche Ausschreibung für die Wiesnzelte hat einen besonderen Charakter erhalten. Sepp Krätz hat seine Bewerbung ebenfalls frist- und formgerecht eingereicht. Warum auch nicht? Nichts ist bislang geklärt, kein Urteil beschlossen im Sinne des Rechts. Er gilt als absolut unschuldig, solange man ihm nichts anderes nachweist. Die Unschuldsvermutung ist ein wichtiges Detail in allen Rechtsverfolgungen. Und auch wenn es dem einen oder anderen aus bestimmten Gründen nicht passt, so wird er sich dennoch gedulden müssen, bis entweder ein Schuldspruch die Türen für eigene Begehrlichkeiten öffnet, oder diese infolge einer Nichtverurteilung geschlossen bleiben. Und dennoch ist die Situation gefährlich. Man möge sich an andere Fälle erinnern, in denen trotz späterer Klärung und Rehabilitation des Vorverurteilten die Karriere beendet wurde. Darunter fällt ein ehemaliger CSU-Generalsekretär, ein prominenter Anwalt und CSU-Querdenker, auch ähnlich bekannte Wirte hat es auf dem Schafott-Schauplatz München in gleicher Manier schon erwischt. Somit alles bekannt, aber die Lust am Pech des anderen nimmt nicht ab. Die Öffentlichkeit wird zur Hinrichtung eingeladen und selbst wenn der vermeintlich Verurteilte überlebt, so hat er doch schwere Verletzungen zu erleiden. Es wäre tatsächlich zu wünschen, dass Verantwortung und eine richtige Einschätzung von Konsequenzen die Oberhand gewinnen und die Spirale der Sensationslüsternheit durchbrochen wird. Es gibt ein wesentlich interessanteres Zitat, welches sich für viele der aktuellen „Meinungsführer“ anböte: „Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein“.

Pressekontakt:

VEBWK e.V. Pressesprecher
Bodo Meinsen
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Die Jagd auf Raucher ist eröffnet: Aktuelle Pressemitteilung 16. Januar 2012

20. Januar 2012 von VEBWK | 2 Kommentare

Weltgesundheitsorganisation WHO plant „proaktive“ Eingriffe in das Privatleben

Bürgerinitiative BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz warnt vor verheerenden Auswirkungen, wenn sich die Hetze gegen Raucher weiter verschärft.

Abschaffung der Rauchpausen in Betrieben, Rauchverbote in der Gastronomie ohne jede Ausnahme, Verbannung der Raucher ins gesellschaftliche Abseits, Kriminalisierung der Raucher, Auslageverbot von Tabakwaren, Abschaffung aller Zigarettenautomaten – das sind nur einige der geplanten oder bereits eingeführten Maßnahmen, die gegen den Gebrauch von Tabakprodukten gerichtet sind. Jetzt kommt es aber ganz dicke:

Großangelegte „Bewusstsein schaffende“ und „Sozialnorm verändernde“ Aktionen über Twitter, Facebook und sogenannte „proaktive Anrufe bei Rauchern“ sollen das WHO – Ziel der tabakfreien Welt schneller herbei führen.

Die Bürgerinitiative BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz hält diese Ankündigungen für mehr als bedenklich. „Hier werden normale Mitmenschen kriminalisiert, sie werden bewusst in die Nähe von Waffenhändlern und Dealern gebracht. Die soziale Ächtung, schon immer ein offen angekündigtes Mittel der Nichtraucherorganisationen und der WHO, wird mit aller Macht und mit EU-Steuergeldern hemmungslos durchgezogen. Wir sehen darin eine gravierende Verfehlung des eigentlichen Auftrages der WHO und warnen vor verheerenden Folgen,“ so der Vorsitzende des Vereins Bodo Meinsen. „Wir haben uns als Verein stets Sorgen über den Verfall unseres allgemeinen gesellschaftlichen Miteinander gemacht. Eigentlich bildete das Thema Rauchverbot und dessen Auswüchse nur den Anlass, keineswegs eine Monothematik. Das hat sich aktuell geändert. Wir können eine gefährliche Entwicklung beobachten, die weit über die populäre Raucherdiskussion hinaus geht. Nimmer müde wird an einer Gesellschaft gebastelt, die uns zu funktionierenden Arbeitsbienen degeneriert. Absolut gesund leben, Ernährung nach Plan und kontrollierte Freizeitgestaltung – Horrorszenarien? Nein, vieles von dem ist bereits Wirklichkeit. Neue Richtlinien und Gesetze sind parat, Versicherungskonzerne wägen die Prämien zwischen „gesund“ und „gefährdet“ ab. Die Menschen werden gezielt gegeneinander aufgehetzt. Das sind unerträgliche Entwicklungen, denen wir gemeinsam die Stirn bieten sollten“, so Meinsen weiter.

Die Stimmung im Lande kippt langsam. Viele Bürgerinnen und Bürger erhalten mehr Einblicke in die stark übertriebenen Vorhaben, die auch in Deutschland vorangetrieben werden. In Nordrhein-Westfalen hat Gesundheitsministerin Barbara Steffens einen Gesetzentwurf für ein nächstes absolutes Rauchverbot in der Kneipe aufgelegt. In wenigen Wochen entscheidet darüber der NRW – Landtag. BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz hat eine Internet-Petition dagegen initiiert, in der sich Bürger und Bürgerinnen online eintragen können. Die Petition findet man auf der Homepage des BFT e.V. ( www.freiheit-toleranz.de ) und zählt bereits fast 6000 Stimmen. Bis zum 8. März hat man noch Zeit, dann wird die Petition an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übermittelt. Vertreter aus Gastronomie, Handel und Politik haben ihre Unterstützung zugesagt.

Einige SPD – Ortsvereine in NRW haben ihrem Unmut über den grünen Verbotsplan öffentlich Luft gemacht. Die Welt am Sonntag berichtete ebenfalls über die „Raucherverfolgung“ und selbst Peter Hahne, Kolumnist der BILD am Sonntag und überzeugter Nichtraucher, sagt „Es ist soweit: ich muss die Raucher schützen!“ Auch ihm geht es sicher weniger um die Verteidigung von nikotinhaltigen Produkten, aber sehr wohl um den Fortbestand eines friedlichen und fairen Miteinander. Und so wie er denken inzwischen sehr viele Menschen. Es ist wohl an der Zeit, über die Dinge vernünftig und mit Augenmass für das Machbare und Richtige zu reden.

Der direkte Link zur BFT-Petition:

http://www.openpetition.de/petition/online/kein-neues-nichtraucherschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen

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